Wind und Wetter: So macht man die Terrasse fit für den Herbst

Für einige ist es die schönste Jahreszeit, voll mit buntem Laub und frischen Pilzen, für andere eine graue Saison mit nasskaltem Wetter und viel zu wenig Sonnenlicht: Der Herbst. Wenn es kälter wird, fliehen viele schnell ins warme Innere – doch die Terrasse muss nicht verwahrlosen. Mit ein paar einfachen Tricks bleibt die Terrasse im Herbst eine echte Wohlfühloase.

Terrasse vor Wind und Wetter schützen

Der Herbst bringt den Regen mit sich – aus diesem Grund sollte sichergestellt sein, dass der Wasserablauf frei von Laub und Dreck ist. Einmal im Jahr müssen Terrassendielen aus Holz sorgfältig gereinigt und anschließend mit einem Pflegeöl behandelt werden. Das schützt vor UV-Strahlung und Feuchtigkeit. Sehr gut für die Terrasse ist außerdem ein Sonnensegel: Das macht nicht nur den Sommer auf der Terrasse erträglicher, sondern schützt auch vor Herbstschauern. So sind Sie und Ihre Außenmöbel und Pflanzen vor dem Wetter geschützt.

Aber Achtung: Nicht alle Sonnensegel sind wasserfest. Dafür benötigt es besonders dicht gewebte Fasern und eine spezielle Beschichtung. Anbieter wie solarprotect bieten Sonnensegel mit und ohne Regenschutz an – hier lohnt es sich, sich vor dem Kauf zu informieren. Ein weiterer Vorteil von Sonnensegeln: Die Terrasse ist im Herbst nicht ständig von Laub bedeckt.

Kübelpflanzen für den Winter vorbereiten

Nicht winterfeste Pflanzen sollten so weit wie möglich zurückgeschnitten und dann nach innen gebracht werden. Ab Herbstbeginn sollten Kübelpflanzen außerdem keinesfalls mit Stickstoffdünger gedüngt werden, da dieser die Frosthärte von Sträuchern und Bäumen beeinträchtigt. Bringen Sie Ihre Pflanzen nur bei extremem Frost herein, darf die Raumtemperatur dort nicht über 10 °C liegen. Ideal eignet sich dafür ein Schuppen oder die Garage – unter der Voraussetzung, dass dort genügend natürliches Licht vorhanden ist.

Pflanzgefäße sollten im Winter zusätzlich isoliert werden. Das geht zum Beispiel mit Matten aus Kokos oder Schafswolle. Direkter Bodenkontakt ist für den Pflanztopf ebenfalls zu vermeiden. Als Unterlage eignet sich auch hier eine Isolationsmatte, noch praktischer ist ein Pflanzroller, der zudem den Transport in frostgeschützte Innenräume erleichtert.

Herbstliche Deko einfach selbst machen

Zierkürbisse versprühen herbstlichen Charme und gehören zu den beliebtesten Dekoelementen zu dieser Zeit. Damit die Früchte nicht gleich faulen, kann man die Schale mit Haarspray einsprühen oder mit Bienen- bzw. Bohnerwachs einreiben. Schnitzt man einen klassischen Halloweenkürbis, sollte man ihn, anstatt wie üblich oben den Deckel herauszuschneiden, stattdessen von unten aufschneiden, um die Lebensdauer zu verlängern. Reibt man das Innere mit ein wenig Zimt ein, verbreitet die Kürbislaterne zudem noch einen angenehmen Duft.

Auch mit Holzäpfeln oder selbstgesammelten Tannenzapfen, Kastanien und Nüssen lässt sich tolle Herbstdeko basteln. Das muss nicht aufwändig sein – bereits ein paar in ein Glas oder eine Vase gefüllte Naturmaterialien können einen großen Unterschied machen.

Da nun die Tage wieder kürzer werden, kommt ansprechende Beleuchtung schon früh am Abend voll zur Geltung: Lichterketten und Laternen versprühen eine romantische Atmosphäre, müssen aber unter Umständen in großer Zahl angebracht werden, um tatsächlich genügend Licht zu spenden. Leuchtkräftiger sind klassische Terrassenleuchten und sind in vielen verschiedenen Stilen erhältlich. Gartenfackeln sorgen zusätzlich für eine rustikale Optik.

Die schönste Deko bleiben aber natürlich Pflanzen. Wenn die Frühlings- und Sommerblumen ihre prächtigsten Tage überschritten haben, ist es Zeit für Herbstpflanzen, zu glänzen. Am bekanntesten ist hier die Heide, die sich toll in kleinen Pflanzkörben macht. Auch Chrysanthemen, Alpenveilchen und viele Ziergräser zeigen ihre intensivsten Farben spät im Jahr.

Bildquelle:

  • Anna Nahabed/shutterstock.com
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