Welcher Bodendecker passt in meinen Garten?

Die Auswahl der Bodendecker für heimische Gärten ist groß und bietet Gartenbesitzern dadurch zahlreiche Gestaltungsmöglichkeiten. Ein wichtiger Vorteil der Bodendecker ist, dass sie üppig wachsen und dadurch den Einfall von Tageslicht auf den Boden verhindern. So hat es Unkraut besonders schwer zu wachsen und Gartenbesitzer sparen eine Menge Arbeit bei der Gartenpflege. Außerdem begeistern die verschiedenen Sorten der Bodendecker durch immergrünes Blattwerk, eine bunte Blütenpracht und ihre häufig geringen Ansprüche an den Standort.

Bodendecker für unterschiedliche Gärten und Standorte

Mit der Fetten Henne, dem immergrünen Efeu, Hauswurz, der Taubnessel, Elfenblume und Glockenblume lassen sich Gärten an halbschattigen und sonnigen Standorten wunderbar verschönern. Ein echter Hingucker unter den Bodendeckern ist auch der Wollziest mit seinen außergewöhnlichen Blättern. Durch ihre Behaarung sehen sie nicht nur herrlich weich aus, sondern fühlen sich auch so an. Die immergrüne Pflanze mag keine Staunässe und bevorzugt einen sonnigen Standort im Garten. Weitere Bodendecker für Standorte mit viel Sonne sind die Grauheide, Fächermispel und Heckenmyrthe.

Bodendecker für schattige Standorte

Sowohl an einem sonnigen als auch an schattigen Plätzen im Garten fühlt sich das Kleine Immergrün wohl. Hier ist der Name Programm, denn dieser Bodendecker erreicht eine Wuchshöhe zwischen 10 und 30 Zentimetern und begeistert durch ein ganzjährig dunkelgrünes Blattwerk. Im Frühling schmücken außerdem filigrane, blaue Blüten die attraktive Pflanze. Ebenfalls ideal für schattige Gärten oder Standorte in einem größeren Garten ist Waldmeister als Bodendecker geeignet.

Das eigentlich in unseren Wäldern heimische Gewächs gedeiht ganz ohne Sonnenlicht prächtig und kann in kleinen Mengen sogar zum Aromatisieren von Desserts und Getränken genutzt werden. Bezaubernd sehen auch die filigranen, weißen Blüten aus, welche etwa ab Mai aufblühen.

Windfeste Bodendecker für Küstengärten und zugige Ecken

Wo im Garten der Wind ungehindert weht, da gedeihen viele Pflanzen gar nicht oder nur schlecht. Unter der großen Auswahl der Bodendecker befindet sich mit der Grasnelke jedoch auch eine Sorte, der der Wind nichts anhaben kann. Ihre bis zu 20 Zentimeter hoch ragenden, pinkfarbenen Blüten sind zudem ein schöner Farbtupfer im Blumenbeet.

Bodendecker für den Steingarten

Wer einen Steingarten mit Bodendeckern bepflanzen möchte, der kann dazu Blaukissen nutzen. Die kleinen Blüten mit einem Farbton zwischen Lila und Blau bringen freundliche Farbtupfer in einen sonst eher farblosen Steingarten. Ebenso eignet sich hierzu Polster-Phlox mit seiner markant roten Färbung. Er wächst eher langsam, benötigt dafür jedoch kaum Pflege und kann auf Wunsch zurückgeschnitten werden.

Teichrand mit Bodendeckern verschönern

Teichränder sind ein besonderer Standort für Bodendecker, denn hier ist das Erdreich meistens sehr feucht. Das Pfennigkraut mag genau solche Böden gerne und gedeiht daher als Zierde am Rand eines Gartenteichs oder Badeteichs hervorragend. Pfennigkraut zeichnet sich durch seine hellgrünen Blätter und pfenniggroßen Blüten in leuchtendem Gelb aus.


Bildquelle Titelbild:

  • crystaldream/shutterstock.com
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