Unangenehme Gerüche neutralisieren: Welche Möglichkeiten gibt es?

Unangenehme Gerüche in Haus, Wohnung oder Auto können eine Belastung und sogar ein Warnzeichen sein. Das gilt vor allem dann, wenn Lüften und Putzen nicht ausreichen, um die Ursache und den Gestank zu beseitigen. Denn dann zeigen sich häufig Fäulnis, Schimmel oder andere Zersetzungsprozesse verantwortlich, die eine negative Auswirkung auf die Gesundheit haben können. In diesen Fällen ist professionelle Hilfe angeraten.

Gerüche beseitigen lassen

Wenn es zur Beseitigung von Gerüchen nicht ausreicht, Textilien zu waschen und Oberflächen zu reinigen, liegt das Problem oftmals tiefer. Nach einem Wasserschaden kann sich beispielsweise zunächst unbemerkt Schimmel in der Bausubstanz ausbreiten. Die Folgen sind dann nicht nur ein modriger Gestank, sondern ebenso Kopfschmerzen, eine erhöhte Krankheitsanfälligkeit und Unwohlsein  – einen Experten beauftragen ist dann sinnvoll. Denn dieser findet zunächst den Auslöser und beseitigt diesen im Anschluss.

Anders als beispielsweise bei dem Überdecken von Gestank durch parfümierte Putzmittel wird der geruchserzeugende Prozess also unterbrochen. Im Anschluss werden die noch vorhandenen Sporen abgetötet, sodass es nicht zu einer weiteren Ausbreitung oder Belastung der Gesundheit kommen kann. Dafür können chemische, technische und biologische Verfahren in Frage kommen.  Welche Variante gewählt wird oder ob eine Kombination verschiedener Methoden sinnvoll ist, können Fachkräfte bestimmen.

Die Notwendigkeit dafür ist abhängig von der Ausprägung und dem Auslöser. Zudem kann es erforderlich sein, einzelne Materialien zu entfernen, wenn diese durch Zersetzungsprozesse bereits geschädigt sind. Ein frühzeitiges Eingreifen ist daher sinnvoll, um sowohl die eigene Gesundheit zu schützen, das Wohlbefinden wieder zu erhöhen und Bausubstanz sowie Möbel und Wohntextilien in größtmöglichem Umfang zu erhalten. Doch ein direktes Eingreifen ist nicht in jedem Fall von Nöten.

Gerüche beseitigen: Möglichkeiten im Überblick

Neben der fachkundigen und professionellen Eliminierung von Geruchsquellen und damit verbundenen Gesundheitsrisiken finden sich im Alltag zahlreiche Auslöser für Gestank. Darunter beispielsweise:

  • Zigaretten oder Zigarren
  • Tiere
  • Müll
  • Fäkalien
  • Chemikalien
  • Lacke und Farben
  • Essensreste

Auf diese Weise kann also beispielsweise die Küche unangenehm nach Kohl, Knoblauch und Müll riechen, während im Wohnzimmer der süßliche Gestank von nassem Hund oder Zigarettenqualm vorherrscht. Das Waschen von Textilien und Abwischen von Oberflächen ist dann in der Regel die erste Handlung. Grobe Verschmutzungen und Rückstände werden dabei entfernt. Dennoch können sich weiterhin Geruchsmoleküle in verschiedenen Materialien befinden, da diese auch in das Holz von Möbeln oder Wände eindringen. Eine einfache Reinigung reicht dann nicht mehr aus und selbst längeres Lüften verringert die Geruchsbelastung zwar, beseitigt sie jedoch nicht vollständig.

In diesen Fällen bieten sich andere Möglichkeiten an, die auch ohne professionelle Hilfe eingesetzt werden können. Dabei handelt es sich um:

  • Ozongeneratoren
  • Luftreiniger mit HEPA-Filter
  • Enzymreiniger

Sie zerstören oder entfernen die Geruchsmoleküle und sorgen damit für frische, saubere Luft. Das gilt sowohl für private Räume als auch für gewerbliche Einrichtungen. Werden diese häufig und stark von unterschiedlichen Gerüchen belastet, kann sich die Investition in entsprechende Geräte und Mittel sehr schnell rentieren.


Bildquelle Titelbild:

  • New Africa/shutterstock.com
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