Sichtschutzzäune im Garten: Welche Möglichkeiten gibt es?

Viele Eigenheim- und Gartenbesitzer sinnieren früher oder später darüber, sich von ihren Nachbarn mit einem Sichtschutzzaun optisch abzukapseln. Manch einer zögert vielleicht, da ihm der Sichtschutzzaun wie der Inbegriff der Spießigkeit vorkommen mag. Ob dieser Zweifel berechtigt ist, klärt dieser Artikel.

Brauche ich einen Sichtschutzzaun?

Wer über einen Sichtschutzzaun nachdenkt, hat mindestens einmal eine unangenehme Erfahrung mit seinen Nachbarn gemacht. Zunächst stellt sich dann also nicht die Frage, ob es einen Zaun braucht, sondern welcher Zaun angemessen ist. Für den passenden Sichtschutz kommen viele verschiedene Modelle infrage. Den idealen Kompromiss zwischen einem effektiven Sichtschutz und einem guten Preis bietet der WPC Zaun. WPC steht für Wood Polymer Composite und ist eine preisgünstige und stabile Alternative zu echtem Holz.

Echtes Holz hat den Nachteil, dass es nach einiger Zeit verwittert und laufend mit besonderen Lacken oder Farben bestrichen werden muss, um den Verwitterungsprozess aufzuhalten. WPC hingegen verfügt über eine lange Lebensdauer und muss lediglich regelmäßig gereinigt werden.

Nun stellt sich noch die Frage, ob so ein Sichtschutz denn überhaupt notwendig ist. Darauf kann keine einfache Antwort gegeben werden, nur so viel: Wem das Gefühl, beobachtet zu werden (das setzt noch keine reale Beobachtung voraus) in seiner Lebensqualität einschränkt, der sollte über einen Sichtschutzzaun nachdenken. Es ist irrelevant, ob man sich nur einbildet, beobachtet zu werden oder ob die Blicke tatsächlich auf das eigene Grundstück wandern. Die Nervosität, die Anspannung und das Gefühl einer Kontrolle bleiben die gleichen. Wer sich beobachtet fühlt, verhält sich anderes, schränkt sich ein, kann nicht entspannen. Gerade im eigenen Garten, der für viele Menschen als Erholungsort gedacht ist, sollte das nicht so sein.

Wie baut man einen Sichtschutzzaun?

Wenn der Zaun nicht zur Abschreckung von Einbrechern oder als Vorsichtsmaßnahme für übermütige Kinder oder Haustiere gedacht ist, muss er besondere Bedingungen erfüllen. Sichtschutzzäune sind nur sinnvoll, wenn sie auch tatsächlich blickdicht sind. Einige andere Zaunmodelle sind für den Sichtschutz nicht ausgelegt und lassen insgesamt zu viel Raum – etwa, wenn die Streben nicht sonderlich eng beieinander stehen. Sichtschutzzäune sind speziell dafür gemacht, vor den Blicken anderer zu schützen. Das erkennt man auch schon an der Höhe: In der Regel sind diese Zäune hoch genug, dass auch ein stehender Mensch sehr nah herantreten muss, um darüber blicken zu können.

Dass jemand „zufällig“ einen Blick von der Ferne erhascht, ist mit diesen Zäunen nahezu ausgeschlossen. Sichtschutzzäune gibt es meist als fertigen Bausatz, der nur auf die entsprechenden Längen des Grundstücks angepasst werden muss. Der Aufbau vollzieht sich innerhalb von wenigen Stunden und erfordert nur wenig handwerkliches Geschick. Wer sich durch die Blicke anderer gestört fühlt, sollte daher definitiv darüber nachdenken, sich so einen Zaun zuzulegen.

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  • Artazum/shutterstock.com
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