Schimmel im Schlafzimmer: Praktische Tipps zur Vorbeugung

Schimmel in den eigenen vier Wänden ist keine schöne Angelegenheit – gerade im Schlafzimmer kann der Schimmelbefall auf Dauer zu ernsthaften Atemwegserkrankungen führen. Da man im Schlafzimmer mehrere Stunden am Stück schläft, ist die Gefahr einer Erkrankung hier schon bei kleinerem Schimmelbefall groß. Dieser Artikel zeigt, wie man dem entgegenwirken kann.

Wie entsteht Schimmel im Schlafzimmer?

Schimmel entsteht im Schlafzimmer auf die gleiche Art und Weise, wie er auch überall sonst entsteht. Allerdings sind hier die Gegebenheiten zur Ausbreitung des Schimmels deutlich „besser“. Schimmel entsteht durch Feuchtigkeit. Und diese Feuchtigkeit geben wir in der Nacht durch unsere Atemluft vermehrt ab. Aber nicht nur das Atmen schafft feuchte Luft: Auch das Bett selbst. Denn während wir schlafen, verliert unser Körper eine Menge Schweiß. Ein schlechtes Bett kann nur wenig von dieser Feuchtigkeit wirklich aufnehmen. Das Ergebnis: Sie verdunstet auch tagsüber im Raum und sorgt für Schimmelbildung.

Gut geeignet zur Schimmelprävention sind beispielsweise Boxspringbetten. Durch mehrere Lagen sind sie besser in der Lage, Feuchtigkeit aufzunehmen. Dadurch entsteht der Schimmel weniger leicht. Aber auch hier sollte man darauf achten, dass die Matratze bzw. der Topper des Boxspringbettes regelmäßig gelüftet wird. Allgemein bekannt ist Lüften wohl die effektivste Methode, um Schimmelbildung entgegenzuwirken.

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So lüftet man richtig gegen Schimmel

Nicht alle Menschen schlafen gern bei offenem Fenster – schon gar nicht während der Wintermonate. Das müssen sie auch nicht, schließlich gibt es andere Lüftungsstrategien, mit denen sich die Schimmelbildung eindämmen lässt. Am besten sollte man direkt morgens nach dem Aufstehen einmal kräftig durchlüften, 15 bis 30 Minuten je nach Größe des Zimmers. Wer eine feine Nase hat, spürt auch, ob die Luft feuchter oder trockener ist – und kann die perfekte Lüftungsdauer besser abschätzen. Nicht vergessen: Wie genau sich die Luft anpasst, hängt auch von den äußerlichen klimatischen Bedingungen ab. Im Winter ist die Luft allgemein trockener, da kalte Luft weniger Feuchtigkeit aufnehmen kann. Heizungen trocknen die Luft ebenfalls weiter aus.

Am besten lüftet man noch ein zweites Mal, bevor man sich schlafen legt, um die Verdunstungen des Tages entweichen zu lassen. Generell lohnt es sich, ein Hygrometer im Schlafzimmer aufzustellen oder ein Kombigerät, das sowohl die Luftfeuchte als auch die Raumtemperatur misst.

Die Luftfeuchte sollte im Raum einen Wert von 50 Prozent nicht übersteigen. Damit kann Schimmelbildung fast vollständig ausgeschlossen werden. Ansonsten gilt: Wachsam sein! Schimmel kann sich in sehr kleinen Mengen festsetzen, versprüht aber auch in diesem Stadion schon seine krankheitserregenden Sporen. Außerdem wächst er sehr schnell. Besonders in den Raumecken und an den Teppichkanten setzt sich Schimmel als erstes ab. Ein regelmäßiger, prüfender Blick kann auch bei ordentlichem Lüften nicht schaden.

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