Schädlinge bekämpfen im Haus und Garten: So gelingt es

Ein abwechslungsreich gestalteter Garten und ein liebevoll eingerichtetes Haus sind nicht nur für menschliche Bewohner ein Ort zum Wohlfühlen. Auch Schädlinge fühlen sich hier pudelwohl und können zur echten Plage für Hausbesitzer und Gartenliebhaber werden. Was gegen welche Schädlinge hilft und wie man die lästigen Mitbewohner zuverlässig vor die Tür setzt, das haben wir recherchiert. Übrigens ist ein Schädlingsbefall kein Grund zur Scham, denn dieser hängt nicht zwingend mit der Sauberkeit eines Haushalts zusammen. Ein solcher Befall kann jeden Haushalt treffen.

Bei mittlerem bis starkem Schädlingsbefall: Hilfe vom Profi

Ist ein Schädlingsbefall bereits vorangeschritten, hilft meistens nur noch ein Profi bei der dauerhaften Beseitigung der Plage. Dabei spielt es selbstverständlich auch eine Rolle, welche Schädlinge sich in Haus oder Garten niedergelassen haben. Ein Wespennest beispielsweise muss immer von Experten entfernt werden, da hierbei schnell eine Gefahr für die Hausbewohner entstehen kann. Bei einer professionellen Schädlingsbekämpfung wird zunächst die Quelle des Befalls ausfindig gemacht. Anschließend kann diese entweder entfernt, mit Giftködern behandelt oder mit Fallen bestückt werden.

Nach kurzer Zeit überprüft ein Schädlingsbekämpfer die Effektivität der ergriffenen Maßnahmen und leitet bei Bedarf weitere Maßnahmen zur Bekämpfung ein. Erst wenn alle ungebetenen Mitbewohner entfernt wurden, ist die Arbeit des Profis beendet.

Bei leichtem Schädlingsbefall: Hausmittel und Tipps

Ist der Schädlingsbefall noch nicht weit vorangeschritten, helfen bestenfalls Hausmittel bei der Bekämpfung der ungebetenen Gäste. Anfangs sollte der Schädlingsherd entfernt werden. Ein Ameisenhaufen kann abgetragen, ein Mäusenest zerstört und ein Unterschlupf für anderes Ungeziefer entfernt werden. Idealerweise suchen sich die verbleibenden Schädlinge dann einen anderen Unterschlupf und es kommt zu keiner weiteren Ausbreitung der Plage. Zusätzlich können Hausmittel und chemische Mittel aus dem Fachhandel genutzt werden, um die Tiere dauerhaft zu vertreiben. Spezielles Pulver sorgt beispielsweise dafür, dass Ameisen nicht weiter ins Haus eindringen.

Gegen Maulwürfe im Rasen können besondere Geräte helfen, die Ultraschall aussenden. Im Kampf gegen Wespen ist es wichtig, ihnen im eigenen Garten keine Nahrungs- und Wasserquellen zu bieten. Wer im Garten einen Kompost nutzt, der sollte diesen unzugänglich für Nagetiere machen. Die Abfälle ziehen häufig Ratten an und können eine Plage auslösen. Auch Biotonnen müssen verschlossen aufbewahrt werden, damit sie keine Ratten anlocken. Bei einem Schädlingsbefall im Haus ist es wichtig, dass unverzüglich alle Nahrungsmittel verpackt und werden. Dadurch finden die Schädlinge keine Futterquelle mehr im Haus und ziehen bestenfalls weiter.

Hierbei ist jedoch zu beachten, dass einige Tiere wie Mäuse Plastiktüten durchbeißen können. Als Vorratsbehälter eignen sich daher Bügel- und Schraubgläser, Metallboxen und Dosen aus Hartplastik deutlich besser. Verschlossene Mülleimer im Haus tragen ebenfalls dazu bei, dass Ungeziefer keine Nahrung mehr findet. Mit diesen Tipps werden zumindest einige Schädlinge gar nicht erst angelockt und lassen sich an anderer Stelle nieder.

Bildquelle Titelbild:

  • lavizzara/shutterstock.com
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