Romantische Gartengestaltung: So gelingt der Garten der Liebe

In vielen Fällen werden Gärten nicht alleine bewirtschaftet, sondern sind gewissermaßen Teil einer Beziehung. Gerade Paare entdecken das gemeinsame Gärtnern immer öfter für sich. Aber kann man einen Garten auch „romantisch“ gestalten?

Kann die Gartenarbeit die Beziehung stärken?

Tatsächlich sind Paartherapeuten und Psychologen heute davon überzeugt, dass es eine Sache gibt, die so gut wie jede Beziehung verbessern oder langfristig stabilisieren kann: ein gemeinsames Projekt. Leider ist unserer Welt so aufgebaut, dass zwei Partner in der Regel in Konflikt kommen müssen, wenn sie ihre eigenen Interessen gegen die des Partners aufwiegen müssen (etwa die Arbeit und die gemeinsame Zeit). Ein gemeinsames Projekt kann beiden zeigen, dass eine Harmonie möglich ist, und dass man sich manchmal ähnlicher ist, als man glaubt.

Sogar getrennten Paaren kann die Gartenarbeit nützlich werden. In diesen Ex zurück Tipps wird beschrieben, dass der Fokus auf das eigene Schaffen verschmähte Geliebte wieder attraktiv wirken lässt. Also, selbst wer frisch getrennt ist: Ran ans Werk! Nichts ist attraktiver als ein Mann oder eine Frau, die wissen, was sie tun wollen, und sich nicht ewig im Selbstmitleid suhlen.

Was ist ein „romantischer“ Garten?

Die Idee eines romantischen Gartens ist tatsächlich schon sehr alt. Im 18. Jahrhundert, im Zuge der gleichnamigen Epoche, stand die Rückbesinnung auf die Natur im Vordergrund. Eine ganze Bewegung junger Romanciers in Europa fand wieder Gefallen am der Ursprünglichkeit und am Unerklärlichen. Bis dahin galt es als Ausdruck von menschlicher Schaffenskraft, wenn die Natur möglichst stark der menschlichen Macht unterworfen wurde. Gärten waren geometrisch aufgebaut und sollten geordnet sein. Die Natur war Produzent und Lieferant. Wer sie in seine Gewalt bringen konnte, durfte sich über eine reiche Ernte freuen.

Den Romantikern war das zu technisch, es zeugte für sie von einer Respektlosigkeit gegenüber der Natur. Daher entwarfen sie die „romantischen“ Gärten, die wir heute auch als „englische“ Gärten kennen. Diese Gärten werden zwar mit einer gewissen Struktur angelegt, dann aber weitestgehend sich selbst überlassen. Büsche, Sträucher, Blumen, Kräuter und Obstbäume sollen in all ihrer Vielfalt in Ruhe sprießen können und nicht zu arg zurückgeschnitten werden.

Kleine, liebevolle Details dienen eher als Ausdruck des Respekts gegenüber der Natur anstatt als Ausdruck ihrer Unterwerfung. Romantische Gärten sollen der Erholung dienen und nicht primär nach Arbeit aussehen. Daher darf es auch ruhig mal etwas wilder zugehen.

Tipp: Besonders romantisch sind wild und hoch bewachsene Gärten mit kleinen Erholungsoasen, etwa einer versteckten Hollywood-Schaukel inmitten von dichten Obstbäumen und/oder -sträuchern. Hier kann der Einzelne in Frieden verweilen – oder das verliebte Paar findet die ersehnte Abgeschiedenheit. Romantische Gärten leben von der Fantasie des Gärtners.

Bildquelle Titelbild:

  • Maria Evseyeva/shutterstock.com
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