Raum für Natur schaffen: Wie kann man den Garten beim Wachsen unterstützen?

Ein naturnaher Garten mit großer Artenvielfalt und gemütlichen Sitzplätzen im Grünen ist der ideale Ort zum Entspannen oder für gesellige Zeit mit der Familie. Doch wie kann man der Natur im Garten auf die Sprünge helfen und warum lohnt sich das überhaupt?

Der Natur im Garten Platz schenken

Viele Jahrzehnte lang galt ein Garten mit perfektem englischem Rasen, akkurat abgesteckten Blumenbeeten und vielen befestigten Wegen als der absolute Gartentraum. Teilweise setzten sich hierzulande auch Kiesgärten und Steingärten durch, wie wir sie beispielsweise aus Asien kennen. Zwar wirken diese Gärten sehr aufgeräumt und strukturiert, Platz für die wilde Natur und ihre einzigartige Schönheit findet sich darin jedoch nicht. Deshalb hat inzwischen vielfach ein Umdenken stattgefunden und Gartenbesitzer wünschen sich einen naturnahen Garten, welcher durch seine Artenvielfalt wertvoller Lebensraum für Tiere und ein idyllischer Ort für uns Menschen ist.

Wer sich gerade in der Gartenplanung befindet und dort mehr Platz für Natur schaffen möchte, der kann sich von Tipps zur natürlichen Gartengestaltung inspirieren lassen. Pflege benötigt ein naturnah gestalteter Garten übrigens trotzdem, denn sonst wird er schnell zur verwilderten und wenig einladenden Grünfläche.

Tipps für Natur im eigenen Garten

Die ideale Mischung für einen natürlichen und gleichzeitig gemütlichen Garten setzt sich aus einer Rasenfläche, Beeten für Zier- und Nutzpflanzen, Bäumen, Sträuchern und Nutzflächen wie einer Terrasse oder Sitzecke im Grünen zusammen. Wer eine sehr großzügige Gartenfläche gestalten kann, der hat vielleicht noch einen Platz für einen kleinen Gartenteich. In ihm finden Tiere Wasser und mit etwas Glück lassen sich im Gartenteich sogar Frösche ansiedeln, deren Konzert man an lauen Sommerabenden lauschen kann. Beim Anlegen der Beete sorgen geschwungene Formen für ein besonders natürliches Aussehen. Zur Bepflanzung der Beete setzt man bestenfalls auf einen bunten Mix aus einjährigen und mehrjährigen Zierpflanzen, die reich an Nektar sind.

Dadurch bietet man Insekten in seinem Garten ein reichhaltiges Nahrungsangebot, die wiederum andere tierische Gartenbewohner wie Singvögel und Igel anlocken. Ein echter Hingucker in einem naturnahen Garten und gleichzeitig ein Leckerbissen zum Ernten ist eine so genannte Kräuterspirale. In ihr finden viele unterschiedliche Kräuter ihren Platz. Frisch geerntet bereichern sie unseren Speiseplan. Für Nutzpflanzen können auch Hochbeete, vertikale Beete und Pflanzregale genutzt werden.

Wachstum im Garten fördern

Wachstum im eigenen Garten lässt sich auf vielen Wegen fördern. Eine gute, günstige und natürliche Möglichkeit ist die Verwendung von Kompost als reichhaltigem Dünger. Er wird bestenfalls im Frühjahr in das Erdreich untergegraben. Wer Pflanzen mit unterschiedlicher Wuchshöhe und einige Bodendecker in den Beeten verteilt, der bietet dem Boden einen natürlichen Schutz vor dem Austrocknen an sonnigen Tagen. Im Hochsommer ist es jedoch meistens erforderlich, dass der Garten zusätzlich gewässert wird. Hierzu kann man Regenwasser in einer praktischen Regentonne auffangen und anschließend für die Bewässerung verwenden.


Bildquelle Titelbild:

  • Pasko Maksim/shutterstock.com
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