Rasenkanten aus Zink: Langlebig und beständig

Auf den ersten Blick wirkt das Thema nicht allzu kompliziert, in Wahrheit treiben Rasenkanten aber viele Gärtner und Städtebauer um. Gras daran zu hindern, weiter zu wachsen und sich auszubreiten ist gar nicht so einfach. Dieser Artikel zeigt, wie es trotzdem funktionieren kann.

Wofür benötigt man Rasenkanten?

Jeder Gärtner weiß, dass Rasen schön und unverzichtbar ist, aber dennoch regelmäßig Probleme machen kann. Gras ist sehr schwer in seine Schranken zu weisen und breitet sich recht unkontrolliert aus, wenn man es nicht „diszipliniert“. Eine Möglichkeit hierfür ist natürlich das rigorose Verschneiden des Rasens. Damit die „wilde“ oder „englische“ Rasenkante noch einigermaßen schön aussieht, muss sie aller paar Wochen verschnitten oder abgestochen werden. Das ist mühsam. Damit die Kante gerade wird, legen viele Gartenfreunde eine Art vergrößertes Lineal – etwa eine Holzkante – an. Dann wird der überwachsende Rasen abgestochen oder abgeschnitten. Nur so lässt sich eine einigermaßen harmonische Rasenkante gestalten – zumindest ohne Hilfsmittel.

Rasenkanten aus leichten Metallen werden bereits seit einiger Zeit hergestellt, um dieses Problem elegant und dauerhaft zu lösen. Rasenkanten aus Blech, Zink oder anderen verzinkten Metallen sind die beste Lösung für eine langlebige und saubere Rasenkante. Solche Kanten können in speziellen Online-Shops dafür, beispielsweise auf rasenkante24.de bestellt werden. Das empfiehlt sich auch, denn die Herstellung einer Rasenkante in Eigenregie gestaltet sich kompliziert. Zudem sind nur wenige Materialien wirklich dafür geeignet.

Die verzinkte Rasenkante jedoch hält viele Sommer und Winter stand. Sie rostet nicht und gebietet dem Rasen sanft Einhalt, ohne dabei allzu grob oder unflexibel zu bleiben. Diese Rasenkanten bieten sich für jeden an, der seinen Rasen am dauerhaft am Überwuchern hindern will, ohne in den Frühjahrs- und Sommermonaten aller paar Wochen selbst Hand anlegen zu müssen.

Wie wird eine Rasenkante verlegt?

Die Rasenkante zu verlegen kann recht einfach sein. Schwieriger wird es höchstens, wenn die Kante nicht entlang klarer und gerade Grundstücksgrenzen, sondern entlang krummer Pfade, etwa einem kleinen Gartenweg, installiert werden soll. Doch flexible Rasenkanten aus Blech eignen sich auch hierfür, sie können im Zweifel an die geschwungenen Pfade des Weges angepasst gebogen werden. In vielen Fällen ist die „Verlegung“ einer Rasenkante schon mit einem oder wenigen Spatenstichen erledigt. Da, wo die Rasenkante gesetzt werden soll, genügt ein kräftiger Stich in den Boden. Anschließend kann die Rasenkante eingesetzt werden. Gärtner sollten darauf achten, dass die Rasenkante gut mit dem Rasen abschließt.

Nicht vergessen: Rasen breitet sich nicht „überirdisch“ aus, auch wenn es manchmal so aussehen mag. Gras eine gewisse maximale Wurzeltiefe, die die Rasenkante gut abdecken sollte. Tiefer als zehn Zentimeter sollte jedoch normaler Rasen nicht reichen.

Sollen neben dem Gras aber auch noch andere Pflanzen oder gar Baumwurzeln am Ausbreiten gehindert werden, kann auch eine Rasenkante mit größerer Tiefe verwendet werden. Das  ist eine unauffällige und elegante Möglichkeit, Wege oder gar Straßen dauerhaft intakt zu halten. De facto ist es nämlich meistens die Natur selbst, die solche Wege „zerstört“. Sie holt sich ihr Terrain zurück, indem viele Pflanzen ihre Wurzeln ausstrecken und jeden noch so kargen Weg nach einer Weile wieder begrünen. Rasenkanten können dazu beitragen, diesen Umstand zu beheben. Damit sind Rasenkanten in manchen Fällen auch ein Sicherheitsaspekt.

Das Geheimnis eines schönen Rasens

Wer sich mit Rasenkanten beschäftigt, hat vermutlich schon mit der eher unberechenbaren Natur eines Rasens bekannt gemacht. Tatsächlich wächst nicht jeder Rasen gleich, aber allen Rasensorten ist eins gemein: Werden sie nicht beachtet, wuchern sie wild umher und sind nach einer gewissen Zeit kaum noch unter Kontrolle zu kriegen. Dann hilft schlimmstenfalls nur noch der Kahlschlag. Rasen ist am schönsten, wenn er ordentlich ist. Viele Menschen träumen von einem sauberen, unkrautfreien und dichten Rasen, wie man ihm von einem Fußballplatz kennen würde. Einen solchen Rasen in Eigenregie zu formen, ist aber eine echte Herausforderung. Denn die Natur lässt sich nicht gern berechnen.

Unkraut wächst auf dem Rasen, wenn umliegende Bäume und Gräser ihre Samen abwerfen. Dem Gärtner bleibt kaum etwas übrig außer starkes Schutzmittel anzuwenden oder ständig von Hand Unkraut zu zupfen. Auch Insekten können dem Rasen zusetzen – oder ihn trotz der fleißigen Arbeit des Gärtners wieder mit Samen benetzen. Ein bisschen Arbeit bleibt also nicht erspart. Sie lässt sich jedoch, wie das Beispiel Rasenkante zeigt, effektiv reduzieren. Darüber hinaus sollte der Gärtner, sofern die Möglichkeit besteht, vor allem auch hochwertiges Saatgut und hochwertige, lockere Erde achten. Zudem kann es nicht schaden, den Rasen einmal im Jahr umzupflügen und neu auszusähen. Die Bewohner des Erdreiches erledigen dann den Rest.

Trotzdem bleibt die Erkenntnis: Wer einen Garten wie im Fußballstadion haben möchte, braucht vor allem Zeit. Ohne ein wenig Arbeit wird sich der perfekte Rasen nicht erreichen lassen. Und wer viel Rasen hat, hat auch viel Arbeit. Daher sollten vor allem Kleingärtner ihre Wünsche bezüglich ihres Rasens realistisch einschätzen und anhand der Quadratmeterzahl auch die erforderliche Arbeit in den Zeitplan für die tägliche Pflege des Gartens aufnehmen.

Bildquelle:

  • topseller/shutterstock.com
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