Pflegeleichte und winterharte Gräser für den Garten

Gräser sind eine einfache Möglichkeit, den Garten mit vergleichsweise unkomplizierten Sorten zu füllen. Viele Exemplare sind mehrjährig und können ohne viel Pflege auch über einen harten Winter kommen. Sie sind daher ideal für Einsteiger geeignet.

Was sind mehrjährige Gräser?

Beim Wort „Gräser“ denken die meisten Menschen an das Gras, was sie von der Wiese kennen. Der Begriff umfasst aber eine viel weitreichendere Pflanzenspezies. Gräser sind dafür bekannt, robust zu sein und in verschiedenen Umgebungen gut zurechtzukommen. Das macht sie auch bei Gärtnern beliebt. Im Garten werden Gräser in der Regel benutzt, um kahle Stellen zu füllen und um für Leichtigkeit und Lockerheit zu sorgen. Sie brauchen in der Regel nicht viel Pflege und können mehrere Jahre hinweg blühen. Nur ein regelmäßiger Verschnitt ist unabdingbar.

Allerdings bedeutet „winterhart“ nicht „unter allen Umständen winterhart“. Wie bei den meisten anderen Pflanzen auch, kommt es bei Gräsern ganz darauf an, welcher Standort gewählt wurde. Winterharte Gräser sind grundsätzlich in der Lage, die kalten Temperaturen der hiesigen Breitengrade zu überstehen. Sie brauchen dafür aber auch eine spezielle Umgebung. Am besten sind lockere Böden geeignet, in denen sich Nässe nicht gut stauen kann. Wird es ein schneereicher Winter, bekommen die Pflanzen bei festen Böden nämlich eher Probleme mit der Feuchtigkeit anstatt mit der Kälte.

Staunässe lässt die Wurzeln faulen und kann ein erneutes Austreiben im Frühjahr verunmöglichen. Daher sollten Gräser entweder in lockeren Böden oder überdacht angepflanzt werden. In Kübeln sind Gräser zu dem anfälliger für Staunässe als im Freiland.

Wann sollte man Gräser anpflanzen?

Gräser sind ideal, wenn man seinen Garten mit ansehnlichen Pflanzen füllen möchte, ohne dass mit jeder Pflanze der gesamtnotwendige Pflegeaufwand für den Garten steigt. Wer Gräser geschickt arrangiert, kann sie nutzen, um andere Pflanzen besonders hervorzuheben, und um optisch für eine Fülle aber gleichzeitig auch eine Luftigkeit zu sorgen. Auf diese Art und Weise werden Gräser auch von Gartenprofis eingesetzt. Kein ausgezeichneter Garten kommt schon aus rein ästhetischen Gründen ohne Gräser aus.

Darüber hinaus gibt es natürlich auch die Möglichkeit, einen ganzen Garten ausschließlich oder mehrheitlich mit Gräsern zu füllen. Hierbei sollte man sich allerdings bewusst machen, dass Gräser nur in bestimmten Kombinationen optische Akzente setzen können – und sich zudem übers Jahr verändern. Manche Gräser verändern im Blütenstand ihre Farbe und Struktur – was einem Gräsergarten binnen weniger Wochen ein völlig anderes Gesicht verleihen kann. Dieser Effekt kann durchaus beeindruckend sein. Andere Gräser hingegen bleiben das ganze Jahr über einigermaßen gleichförmig. Es lohnt sich, die Vielseitigkeit dieser Pflanzengattung ausgiebig zu erkunden. Egal, ob man sich für einen Anfänger oder für einen Profi beim Gärtnern hält.

Bildquelle Titelbild:

  • khuruzero/shutterstock.com
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