Gut Geschützt: Pflanzen mit Mikroorganismen, Naturdünger & Co. natürlich stärken

Eine üppige Blütenpracht im Blumenbeet oder die reiche Ernte im Gemüsegarten sind der Wunsch aller Hobbygärtner. Wie man die Pflanzen im eigenen Garten auf natürliche Weise und ganz ohne chemische Dünger oder Pflanzenschutzmittel in ihrem Wachstum unterstützen kann, erfährt man hier.

Pflanzenschutz durch Mikroorganismen

Zum Schutz der Pflanzen und zur Förderung des Wachstums kann der Einsatz von effektiven Mikroorganismen hilfreich sein. Diese Mikroorganismen kommen überall auf der Welt vor und sind ein wichtiger Regulator für das ökologische Gleichgewicht. Beim Einsatz im Garten verhindern sie den Fäulnisprozess und unterstützen stattdessen regenerative Abläufe. Das unterstützt Pflanzen jeder Art in ihrem Wachstum. Solche Mikroorganismen sind idealerweise frei von Gentechnik und können daher nicht nur im Blumenbeet zum Einsatz kommen, sondern sie eignen sich auch für den Gemüsegarten und zur Unterstützung von Obstbäumen und Beerensträuchern.

Neben der Verwendung im heimischen Garten werden Mikroorganismen übrigens auch gezielt in der Landwirtschaft eingesetzt, um hier eine reicht Ernte zu fördern.

Natürliche Düngemittel für den Garten

Damit Zier- und Nutzpflanzen prächtig wachsen und dem Gartenbesitzer ihre volle Blütenpracht zeigen oder eine reiche Ernte bescheren, benötigen sie verschiedene Nährstoffe. In einigen Gegenden Deutschlands sind die Böden jedoch nährstoffarm oder durch langjährigen Gartenbau ausgelaugt. Hier hilft der Einsatz von Düngemitteln, um den Boden und die darin wachsenden Pflanzen wieder mit den benötigten Nährstoffen zu versorgen. Dabei muss man jedoch nicht zu chemischen Düngemitteln aus dem Pflanzenfachhandel greifen. Stattdessen gibt es einige biologische Alternativen, die meistens auch deutlich günstiger sind. Idealerweise hat man im Garten einen Kompost und stellt darin seine eigene Erde her.

Hierzu werden Pflanzenabfälle und Lebensmittelabfälle in den Kompost gegeben. Durch die Verrottung entsteht anschließend eine nährstoffreiche Erde, die zum Anpflanzen von Blumen und Nutzpflanzen geeignet ist. Wichtig beim Kompost ist, dass keine Abfälle von Pflanzen darin entsorgt werden, die von Krankheiten oder Schädlingen befallen waren. Sie könnten sonst in der neu entstehenden Erde überleben und sich im Garten weiter ausbreiten.

Einen zusätzlichen Nährstoffschub verleiht man seinen Pflanzen durch das Auslegen von Kaffeesatz. Wer seinen Kaffee noch auf herkömmliche Weise per Filter oder in einer Filtermaschine kocht, der sollte den dabei entstehenden Kaffeesatz aufheben. Nachdem dieser ausgekühlt und vollständig getrocknet ist, wird er auf der Erde rund um die Pflanzen verteilt und gibt Phosphor, Kalium und Stickstoff in den Boden ab. Auch Kartoffelwasser eignet sich optimal zum Gießen von Pflanzen, die einen natürlichen Wachstumsschub benötigen.

Wichtig ist auch hierbei, dass nur vollständig abgekühltes Kartoffelwasser verwendet wird. Eierschalen sind reich an Kalk und dieser ist optimal geeignet, um saure Böden zu neutralisieren. Beim Zubereiten von Eierspeisen oder Kuchen sollte man daher die Schalen aufbewahren. Diese werden in einem Mörser möglichst fein zerkleinert und ins Gießwasser gegeben. Pro einer großen Gießkanne sollte man die Schalen von zwei bis drei Eiern verwenden.

Bildquelle Titelbild:

  • encierro/shutterstock.com
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