Nachhaltige Küche planen: So gestaltet man eine ressourcenschonende Küche

Immer mehr Menschen interessieren sich für Möglichkeiten, ihren Alltag nachhaltiger und ressourcenschonender zu gestalten. Der Klimawandel geht uns alle an. Dass dabei auch die Art und Weise, wie wir uns einrichten, eine große Rolle spielt, sollte auf der Hand liegen. Dieser Artikel zeigt, wie man eine Küche nachhaltig planen kann.

Was zeichnet nachhaltige Möbel aus?

Einer der wichtigsten Punkte bei der Einrichtung einer nachhaltigen Küche sind die verwendeten Materialien. In einer handelsüblichen Küche werden allerlei Schränke und Regale verbaut, die Stauraum für Besteck, Geschirr, Kochutensilien, Lebensmittel und mehr bieten sollen. Üblicherweise werden diese Möbel aus Holz gefertigt. Das ist grundsätzlich keine schlechte Sache, schließlich handelt es sich bei Holz um einen nachwachsenden Rohstoff. Leider wird für viele Einbauküchen jedoch nach wie vor billiges Holz verwendet, das aus nicht nachhaltiger Forstwirtschaft stammt und somit unseren Planeten schädigt.

Bäume sind einer der wichtigsten CO2-Speicher auf unserer Erde und wir können es uns nur in einem sehr begrenzten Rahmen leisten, mehr davon abzuholzen, als wir wieder anpflanzen wollen. Wie man beim Kauf einer Küche dafür Sorge tragen kann, dass dafür Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft verwendet wird, zeigt dieser Artikel zum Thema nachhaltige Küchenplanung von Küche&Co. Weiterhin liefert dieser ausführliche Ratgeber Wissenswertes zum Thema Lackierungen bei Küchenmöbeln. Auch hier ergeben sich zahlreiche Ansätze für eine nachhaltigere Gestaltung der Küche, die in der Summe einen großen Unterschied machen kann.

Der wichtigste Schritt zu mehr Nachhaltigkeit: Weniger verbrauchen, weniger wegschmeißen

Noch sinnvoller als beim Bau der Küche auf nachhaltige Materialien zu setzen ist es für das Klima allerdings, wenn man besonders qualitativ hochwertige Möbel verwendet. Ein großes Problem unserer heutigen Konsumgesellschaft ist, dass viele Produkte nicht sonderlich lang halten und schnell wieder nachgekauft werden müssen. Mit jeder zusätzlichen Produktion, die wir damit fördern, steigern wir unseren CO2-Fußabdruck.

Es ist also überaus sinnvoll, gerade bei Möbeln darauf zu achten, dass die ausgewählten Stücke möglichst lange halten und nicht allzu schnell ersetzt werden müssen. Das ist nicht nur gut für das Klima, sondern in aller Regel auch eine ökonomisch kluge Überlegung.

Zwar sind billige Angebote oft verlockend, der niedrige Preis schlägt sich allerdings auch in vielen Fällen direkt in der Qualität der Produkte nieder. Günstige Möbel werden oft aus billigem Pressholz gefertigt, welches nicht gerade für seine Widerstandsfähigkeit bekannt ist. Besser geeignet ist beispielsweise Massivholz, das schwerer und langlebiger ist und auch mal einen größeren Feuchtigkeitsschaden gut überstehen kann. Wer sich für eine nachhaltige Lebensweise interessiert, sollte vor allem auf die Langlebigkeit der ihn umgebenden Konsumprodukte achten. Je weniger wir ständig neu kaufen müssen, desto mehr schonen wir unseren Planeten – jeden Tag.

Bildquelle Titelbild:

  • David Papazian/shutterstock.com
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