Kosten für das neues Gartenglück: Worauf sollten Sie achten?

Der Frühling ist da und für alle Gartenbesitzer beginnt die schönste Zeit des Jahres. Wessen Grünfläche noch nicht perfekt in Schuss ist, hat jetzt die Gelegenheit richtig loszulegen: Beete anlegen, den Zaun aufstellen oder vor dem Sommer noch den eigenen Pool installieren. Damit das neue Gartenglück am Ende nicht die Haushaltskasse sprengt, ist eine solide Planung das A und O.

Besonders in den Sommermonaten ist der eigene Garten das beliebteste Naherholungsgebiet der Deutschen. Nach einem stressigen Arbeitstag lässt sich hier an der frischen Luft entspannen. Zudem ist die Gartenarbeit ein beliebter Ausgleich zum Büroalltag. So eine Wohlfühloase entsteht schließlich nicht von alleine. Oftmals sind viele Stunden Arbeit und auch finanzieller Aufwand nötig. Für größere Arbeiten vertrauen zudem viele Gartenbesitzer auf die Expertise echter Profis aus dem Landschafts- und Gartenbau. Wichtig ist in jedem Fall ein guter Plan, um die Kosten des Gartenprojekts nicht aus den Augen zu verlieren – schnell kommen selbst bei einer kleinen Grünfläche einige Tausend Euro zusammen.

Solide Planung für den Gartentraum

Bevor das Umgraben beginnt, steht die Gartenplanung an. So lassen sich einige Kosten sparen. Beispielsweise für Maschinen und Gerätschaften, die für verschiedene Arbeiten benötigt werden oder bereits beim Hausbau im Einsatz sind, wie ein Bagger. Auch beim Pflanzen- und Zubehörkauf lassen sich Synergieeffekte nutzen. Zudem sollte überlegt werden, welche Eigenleistungen zu stemmen sind. Büsche schneiden, planieren, pflanzen oder Rasen säen lassen sich selbst erledigen. Wenn es um Treppenbau oder Stützmauern geht, sollte allerdings ein Profi zum Einsatz kommen. Anfängerfehler können sich sonst als sehr teuer und mitunter auch gefährlich herausstellen.

Gute Planung beinhaltet auch eine solide Finanzierung, bei der die Kosten für den Garten genau kalkuliert sind. Wer feststellt, dass Ersparnisse und Einkommen nicht ausreichen, sollte Finanzierungsoptionen prüfen.

Eine Möglichkeit ist beispielsweise ein zinsgünstiger Online Kredit. Ein Kreditvergleich im Internet hilft dabei die Angebote verschiedener Anbieter zu sondieren. So ein Darlehen von der Bank ist empfehlenswerter, als das Girokonto zu überziehen. Denn im Durschnitt liegen die Überziehungszinsen deutlich über den Zinsen für einen Online Kredit. Laut Untersuchung der Stiftung Warentest aus dem letzten Jahr betrugen die Dispozinsen 9,68 Prozent. Im Vergleich dazu liegen die Online Kreditzinsen bei nicht einmal der Hälfte. Einen solchen Ratenkredit bieten Banken häufig für Beträge zwischen 1.000 und 50.000 Euro, teilweise auch noch höher, mit Laufzeiten zwischen einem und sieben Jahren an.

Diese Darlehensform ist nicht zweckgebunden, somit kann das Geld frei für die unterschiedlichen Arbeiten verwendet werden. Das heißt im Vergleich zu einem Autokredit, der an den Zweck der Finanzierung eines neuen Fahrzeugs gebunden ist, kann das über einen solchen Kredit geliehene Geld vielseitig verwendet werden. Beispielsweise teilweise für den neuen Pool und den Rest für einen neuen Grill und passendem Gartenmobiliar.

Gartentraum im neuen Zuhause

Übrigens: bei einem neu gebauten Haus verhalten sich die Kosten für den Garten proportional zu den anderen Baukosten. Als Richtwert gelten laut Expertenmeinung etwa 12 bis 18 Prozent der Bausumme. Wer also ein Haus für 300.00 Euro baut, sollte zwischen 36.000 und 54.000 Euro für den Garten einplanen. Für Häuslebauer empfiehlt es sich deshalb, diese Kosten direkt bei der Baufinanzierung einzukalkulieren und keinen zusätzlichen Ratenkredit für die Gartenanlage aufzunehmen. So lassen sich nicht nur Zinsen sparen, sondern auch steuerliche Vorteile generieren.

Bildquelle Titelbild:

  • Irk_lig/shutterstock.com
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