Kiesgarten anegen und gestalten: Worauf muss man achten?

Kiesgärten erfreuen sich dank ihrer aufgeräumten Struktur und dem geringen Pflegeaufwand großer Beliebtheit. Sie werden außerdem zur Gestaltung fernöstlich anmutender Gartenbereiche genutzt. Wir erklären, wie man einen Kiesgarten richtig anlegt und worauf es dabei ankommt.

Material für den Kiesgarten besorgen

Wer sich für einen Kiesgarten entscheidet, der benötigt eine große Menge Kies und das gleich in zwei verschiedenen Varianten für die unterschiedlichen Erdschichten. Einerseits wird Kies, Splitt oder Schotter für die Durchmischung mit dem Erdreich gebraucht, andererseits kommt als Deckschicht ein feiner Zierkies zum Einsatz. Bei letzterem haben Gartenbesitzer die Wahl zwischen hellem, das Sonnenlicht reflektierendem Kies und dunklem Kies, welcher die Wärme des Sonnenlichts speichert.

Eine große Auswahl unterschiedlicher Kiessorten bietet zum Beispiel der Onlineshop Deutscher Baustoff Handel mit Versand der bestellten Kiesmenge innerhalb einer Woche. Dieser wird übrigens in praktischen Bigbags mit einer Füllmenge von 500 bis 1.500 Kilogramm geliefert. Außerdem muss man für das Anlegen eines Kiesgartens Unkrautvlies in ausreichender Menge beschaffen und kann sich geeignete Pflanzen aussuchen.

Den Kiesgarten anlegen

Nachdem das Material beschafft und der Bereich des künftigen Kiesgartens grob abgesteckt wurde, wird nun die obere Erdschicht etwa 30 Zentimeter tief abgetragen. Das dabei entnommene Erdreich mischt man im Verhältnis 50:50 mit Kies, Splitt oder Schotter. Die Körnung sollte bei 16 bis 32 Millimetern liegen. Auf diese Weise aufgelockertes Erdreich ist sehr durchlässig für Regenwasser und schafft dadurch die notwendige Voraussetzung für einen Kiesgarten oder ein Kiesbeet. Danach wird die Erdmischung wieder in den Aushub gefüllt, wobei ein Bereich von etwa fünf Zentimetern bis zur Oberkante des neuen Kiesgartesn frei bleiben muss.

Unkrautvlies, Deckschicht und Bepflanzung

Danach wird Unkrautvlies auf das Erdreich gelegt. Es dient dazu, dass später keine lästigen Wildpflanzen durch die Kiesdecke wachsen und die Optik des Kiesgartens stören. Möchte man im Bereich der Kiesfläche einzelne große Pflanzen als Akzent setzen, sollte an dieser Stelle das Unkrautvlies kreuzförmig eingeschnitten werden. dadurch gelangen die Wurzeln der Bepflanzung später ins Erdreich. Jetzt ist auch der richtige Zeitpunkt, um große Ziersträucher wie Schilf, Bambus oder Gräser auf dem Boden zu platzieren.

Anschließend wir die Fläche mit einer rund fünf Zentimeter hohen Schicht Zierkies aufgefüllt. Kleinere Pflanzen wie Sukkulenten lassen sich ganz zum Schluss auf die Kiesfläche setzen. Bei der Auswahl und Positionierung der Bepflanzung gilt, dass hier weniger mehr ist. Je Quadratmeter Fläche sollten höchstens drei bis fünf Pflanzen gesetzt werden. Als gestalterisches Element können beispielsweise große Steine oder ein kleiner Wasserlauf in den Kiesgarten integriert werden. Attraktive Lichtspiele entstehen durch das Aufstellen von großzügigen Laternen. Freunde der plastischen Kunst können zudem Statuen aus Stein, Beton, Marmor oder ähnlichen Materialien im Kiesgarten aufstellen. Besonders beliebt sind hierbei Buddhafiguren.


Bildquelle Titelbild:

  • Foto2rich/shutterstock.com
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