Hausratversicherung wechseln: Was sollte beachtet werden?

Die Hausratversicherung zählt insbesondere in Deutschland zu den beliebtesten „Standard“-Versicherungen überhaupt. Allein hierzulande haben über 50 Millionen Menschen einen solchen Schutz. Doch nur die wenigsten überprüfen regelmäßig, ob die Konditionen dieser Versicherung noch angemessen sind. Dabei kann man so bares Geld sparen.

Was deckt die Hausratversicherung ab?

Allein bei der Frage nach der gedeckten Versicherungssumme gibt es von Versicherung zu Versicherung große Unterschiede. Da sich der Wert des Hausrats während eines Lebens aber in beträchtlichem Maße verändern kann (etwa bei einem Umzug oder nach einem Jobwechsel), ist es sinnvoll, die in der Police angegebene Versicherungssumme regelmäßig zu prüfen. Hat man diesen Wert ermittelt, kann es sinnvoll sein, einen Versicherungsvergleich anzustreben – je nach versicherter Summe.

Hin und wieder kann sich dabei herausstellen, dass man mit seiner derzeitigen Versicherung unter- oder überversichert ist und einen anderen Tarif benötigt. Ist dieser Tarif nicht innerhalb des Angebotsspektrums der derzeitigen Versicherung zu realisieren, muss man über eine Kündigung nachdenken. Wie genau man seine Hausratversicherung am besten kündigt, zeigt dieser Leitfaden von CosmosDirekt.

Die Hausratversicherung versichert alle Gegenstände eines Haushalts. Kommen diese durch einen nicht oder nur bedingt selbst verschuldeten Unfall zu schaden, ersetzt die Versicherung den entstandenen Schaden in Geldwert. Der Einfachheit halber gibt man bei Abschluss der Versicherung natürlich nicht alle Gegenstände an, die man besitzt. Die Versicherung verlässt sich hierbei auf Rechnungen und Schätzungen. Beispielsweise genügt vielen Versicherungen die Angabe der Quadratmeterzahl der zu versichernden Wohnung.

Aufbauend auf ihren Erfahrungen berechnet sie dann einen ungefähren, potentiellen Wert des Hausrates. Nicht immer entspricht dieser Wert jedoch in etwa dem tatsächlichen Hausrat.

Wann sollte man seine Hausratversicherung wechseln?

Wer beispielsweise über nur wenig Einkommen verfügt und deswegen kaum materiellen Besitz angehäuft hat, kann unter Umständen viel zu hohe Raten für die Hausratversicherung bezahlen. Manche Versicherungen bieten in diesen Fällen eine präzisere Berechnung des Hausratswertes an. In einem anderen Fall – etwa, wenn man Sammler vieler wertvoller Gegenstände ist – kann die Hausratversicherung auch insgesamt zu wenig Wert decken. Ist das der Fall, sollte der Versicherer frühzeitig über den überdurchschnittlichen Wert des Haushalts Bescheid wissen. Gegebenenfalls muss eine Extraversicherung abgeschlossen werden.

Das ist beispielsweise häufig der Fall, wenn die Versicherten teure Instrumente ihr Eigen nennen. Ein Flügel im Wohnzimmer kann den Schätzwert der Versicherungen für den Hausrat beispielsweise schon sprengen. In diesem Fall sollte eine separate Instrumentenversicherung abgeschlossen werden. Unter Umständen kann auch die Versicherungssumme der Hausratversicherung angehoben werden. Das bedeutet in aller Regel aber auch eine Erhöhung der Raten. Es lohnt sich, diese Details zu prüfen. In vielen Fällen steigt die Rate nur minimal, der Schutz ist aber ein deutlich besserer.

Bildquelle Titelbild:

  • Robert Kneschke/shutterstock.com
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