Gewächshaus kaufen: Tipps für Hobbygärtner und Gemüseanbauer

Um die Pflanz- und Erntesaison im heimischen Garten zu verlängern und etwas unabhängiger von der Wetterlage zu werden, setzen viele Hobbygärtner auf ein eigenes Gewächshaus. Welche Vorteile damit verbunden sind, welche unterschiedlichen Bauformen es gibt und was man eigentlich in einem Gewächshaus anbauen kann, das fasst unser Artikel zusammen.

Das Gewächshaus: Ein Muss für begeisterte Hobbygärtner

Für wen lohnt sich die Anschaffung eines Gewächshauses? Vor dieser Frage stehen viele Gartenbesitzer, welche mit dem Kauf eines Gewächshauses liebäugeln. Grundsätzlich lässt sich sagen, dass ein Gewächshaus praktisch für alle Hobbygärtner ist, die selbst Obst und Gemüse anbauen oder anspruchsvolle Zierpflanzen züchten möchten. Der Grund dafür ist, dass ein Gewächshaus die darin befindlichen Pflanzen vor Kälte und der Witterung schützt. Tomatenpflanzen beispielsweise vertragen keinen Platzregen und viele Nutzpflanzen lassen sich im Gewächshaus deutlich früher setzen oder säen als im Freiland.

Im Fachhandel sind Gewächshäuser in zahlreichen Varianten erhältlich, so dass jeder Hobbygärtner eine Ausführung für seinen individuellen Bedarf findet. Modelle unterschiedlicher Bauform und Größe bietet das Gewächshaus-Centrum mit eigenen Showrooms in Buchholz bei Hamburg und in München. Die hier erhältlichen Gewächshäuser weisen eine hohe Qualität und Funktionalität auf, was die Freude am Gärtnern erheblich steigert.

Was kann man im Gewächshaus anbauen?

Im Frühling bietet sich ein Gewächshaus zum Vorziehen kälteempfindlicher Zier- und Nutzpflanzen an, denn innerhalb des Hauses herrscht eine höhere Temperatur als im Freiland. Wer beispielsweise schon im April Radieschen, Möhren, Kohlrabi und Salat ernten möchte, der setzt die Jungpflanzen einfach in Hochbeete in seinem Gewächshaus. Auch Sommerblumen für einen bunt blühenden Garten lassen sich hier vorziehen und nach den Eisheiligen ins Freiland setzen. Einige exotische Pflanzen würden in unseren Breitengraden selbst im Sommer nicht üppig wachsen und können daher ausschließlich in einem Gewächshaus gezüchtet werden. Hier ist es zum Beispiel möglich, Wassermelonen auszusäen und im späten Sommer reife, süße Früchte zu ernten.

Was sollte man beim Kauf eines Gewächshauses beachten?

Aufgrund der großen Auswahl von Bauformen, Materialien und Größen fällt die Wahl eines Modells nicht immer leicht. Grundsätzlich muss man zunächst entscheiden, ob man ein freistehendes Gewächshaus für den Garten haben oder lieber ein Anlehn-Gewächshaus erwerben möchte. Für sehr kleine Gärten oder Balkone sind auch Mini-Gewächshäuser mit horizontalem Aufbau erhältlich. Hinzu kommt, dass sich Gartenbesitzer bei der Gartengestaltung oft Abwechslung wünschen, weshalb auch die Optik des neuen Gewächshauses ein Kaufkriterium ist. Modelle mit verziertem Dachfirst beispielsweise sind ein Hingucker im Garten.

Außerdem gibt es besondere Ausstattungsmerkmale wie eine Möglichkeit der Beheizung. Diese ist sinnvoll, wenn man sein neues Gewächshaus als Winterquartier für frostempfindliche Pflanzen nutzen möchte. Bei der Wahl einer Größe ist es ratsam, den eigenen Platzbedarf im Vorfeld zu kalkulieren und sich lieber für ein etwas größeres Modell zu entscheiden. Das bietet mehr Flexibilität beim Gärtnern.


Bildquelle Titelbild:

  • karegg/shutterstock.com
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