Erntezeit: Fünf Tipps für die bevorstehende Gartenarbeit

Der Herbst naht mit großen Schritten und viele Gärtner freuen sich schon jetzt auf die bevorstehende Ernte. Allerdings gibt es auch beim Ernten einiges zu beachten, damit das Feld auch im nächsten Jahr noch fruchtbar bleibt und die Früchte lange schmecken.

1. Ernten und Verschneiden

Es mag wie eine Binsenweisheit klingen, aber: Geerntet wird, was reif ist. Im Spätsommer und Herbst trifft das bekanntlich auf eine Vielzahl an angepflanzten Früchten, Kräutern etc. zu. Daher lohnt es sich, hier gleich mehrere Arbeiten auf einmal zu machen. Wer einmal erntet, kann gleichzeitig zurück schneiden, um ein Wuchern zu verhindern. Einjährige Pflanzen, die nur einmal Früchte tragen, sollten am besten sofort entfernt werden, damit sie dem Boden nicht unnötig Nährstoffe entziehen und sie kein weiteres Laub produzieren, was ohnehin später weggeschafft werden muss.

2. Die richtige Ausrüstung

Gerade beim Verschneiden und Ausbuddeln von Pflanzen wird es manchmal etwas abenteuerlich, die hohen Temperaturen im Spätsommer und Herbst lassen aber nicht immer eine Vollmontur zu. Gute Arbeitskleidung ist für den Spaß am Gärtnern Pflicht – engelbert strauss bietet beispielsweise die richtige Ausrüstung dafür: Robuste Shorts mit praktischen Taschen eignen sich hervorragend fürs Ernten und Zurückschneiden. In den Taschen hat man am besten immer eine kleine Kneifzange dabei, um grobe Verästelungen zu entfernen oder manche Pflanzen komplett abzuschneiden. Ein paar Handschuhe eignen sich fürs Rupfen von Unkraut. Achtung: Sind die Pflanzen ausgewachsen, sind sie oft um einiges widerspenstiger und kräftiger.

3. Einfrieren oder direkt verzehren

Oft stehen Hobbygärtner im Herbst vor einer großen Menge Obst und Gemüse und wissen nicht so recht, was sie damit tun sollen. Wer noch nicht mit den Küchentricks der Hobbygärtner von Marmelade einkochen bis zum Konservieren vertraut ist, friert die Rohstoffe am besten ein. Damit hat man daran das ganze Jahr über Freude.

4. Erde auflockern

Um zu verhindern, dass der Frost im Winter die Erde sehr hart macht, sollte man nach erfolgreicher Ernte und Rückschnitt alle Flächen etwas auflockern, die über den Frühling und den Sommer hinweg fest geworden sind. Somit schafft man Platz für wichtige Insekten, die nicht selten in der Erde ihre Eier legen, damit diese Überwintern. Auch die neue Bepflanzung im kommenden Frühling wird dadurch etwas einfacher. Wer einmal versucht hat, einen platten und vom Frost geschädigten Boden im Frühjahr aufnahmefähig für neue Samen zu gestalten, der weiß das.

5. Nicht verzagen

Nicht jeder Herbst ist ein Grund zur Freude: Manchmal fällt der Ertrag auch etwas dürftiger aus, als erwartet – entweder im Hinblick auf die allgemeine Menge oder auch bezüglich der Größe der Früchte generell. Hier gilt nun: Nicht gleich aufgeben! Jedes Jahr ist eines, von dem der Gärtner etwas Neues lernen kann. Nächstes mal klappt es bestimmt besser.

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  • Andor Bujdoso/123RF.COM
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