Der Traum vom eigenen Carport: Darauf sollte man achten

Als Alternative oder Ergänzung zur geschlossenen Garage schützen Carports das Auto nicht nur zuverlässig vor witterungsbedingten Schäden, sondern bieten auch Zusatzfunktionen wie einen verschließbaren Abstellraum oder Rücken- und Seitenwände als Wind- und Sichtschutz. Frank Lloyd Wright, ein amerikanischer Architekt, entwarf in den 1920er Jahren die ersten Carports.

In Europa stieg das Interesse an den offenen Unterständen erst seit den 1970er Jahren langsam an. Günstigere Preise, Funktionalität sowie die ansprechende optische Wirkung moderner Carports sorgten schließlich auch hierzulande dafür, dass sich Carports mittlerweile hoher Beliebtheit erfreuen.

Arten von Carports

Wer überlegt, sich ein Carport anzuschaffen, dem stehen zahlreiche Varianten zur Auswahl. Die wichtigsten Unterscheidungsmerkmale sind das Material, die Größe sowie die Art des Daches.

Material

Das beliebteste Material für Carports ist Holz, aber auch Stahl und Aluminium finden Verwendung. Ausschlaggebend für die Entscheidung sind der persönliche Geschmack sowie die gewünschte optische Wirkung. Moderne Holz-Carports sind praktisch und ein wunderbar luftiger Eyecatcher. Naturfans finden zahlreiche Varianten von Holz-Carports auf holzwurm-obersayn.de. An Holzarten kommen hier hauptsächlich Fichte und Lärche zum Einsatz, die beide mit einer schönen Färbung punkten. Im Sortiment des Anbieters finden sich Einzel- und Doppelcarports, Carports für Caravans oder Camping-Vans sowie Holzgaragen mit angeschlossenem Carport.

Die Auswahl der Dachform ist variantenreich – Individualisten können mittels Konfigurator ihr Wunschcarport selbst konfigurieren.

Größe

Der gravierende Unterschied bei Carports liegt in der Größe. Neben Einzel-, Doppel- und Dreifach-Carports finden sich auch Sondergrößen. So finden Autos, Motorräder, Fahrräder, Gartengeräte und Ähnliches problemlos einen Unterstand, einige Carports sind sogar hoch genug, dass ein Wohnmobil darunter Platz findet.

Dachform

Bei der Entscheidung für eine Dachform geht es meist um eine harmonische Verbindung mit dem Haus. Man hat hier die Wahl zwischen einem Flachdach, Satteldach, Pultdach oder Walmdach. Carports mit einem Sattel- oder Walmdach wirken auf einem kleinen Grundstück oft wuchtig, bei wenig Platz sind Flachdächer daher beliebt. Auch die Dacheindeckung sollte mit dem Haus harmonieren. Gängige Materialen sind Dachpappe aus Bitumen, klassische Dachziegel, Aluminium-Dachplatten, Holzschindel oder modernes Glas. Flach- und Pultdächer mit weniger als 45 Grad Dachneigung können auch begrünt werden.

Es ist wichtig, auf eine zuverlässige Tragkraft des Daches zu achten, damit dieses der Schneelast standhält. Auch die Pfostenstärke muss zur Gesamtkonstruktion passen, je schwerer und größer der Carport, desto stabiler und dicker sollten die Pfosten sein.

Vorteile von Carports

Ein Carport wirkt im Vergleich zu einer Garage leichter und benötigt weniger Platz. Durch ihre offene Bauweise lassen Carports den sie umgebenden Bereich deutlich heller und einladender wirken als eine komplett geschlossene Garage. Zudem gewährleisten Carports eine gute Belüftung, wodurch das Auto rascher trocknet und sich kein Rost an anfangs feuchten Stellen bildet. Auch die Baugenehmigung ist für ein Carport leichter zu bekommen. Abhängig von der jeweiligen Gemeindeordnung braucht man teilweise nicht einmal eine behördliche Genehmigung und auch spezielle Brandschutzauflagen sind in den meisten Fällen nicht zu erfüllen.

Bildquelle Titelbild:

  • Palatinate Stock/shutterstock.com
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