Der eigene Pool im Garten – Was sollte beachtet werden?

Davon träumen viele Gartenbesitzer: Ein bisschen Urlaubsfeeling daheim mit einem eigenen Pool. Jetzt, wo sich der Winter langsam verabschiedet und der Frühling naht, ist der richtige Zeitpunkt, die nötigen Vorbereitungen dafür einzuleiten. Wer sich ran hält, kann seinen eigenen Pool in wenigen Wochen fertigstellen und ihn am ersten richtigen Sommertag einweihen. Dieser Text zeigt, wie es geht.

1. Vorbereitungen

Zunächst muss man sich entscheiden, was für eine Sorte Pool man sich in den Garten setzen möchte. Wer ein wenig Platz zur Verfügung hat, wird mit einem sogenannten GFK Pool die größte Freude haben. Diese Pools bestehen aus Glasfaserkunststoff-Wannen, die lediglich in den Boden eingesetzt und gut befestigt werden müssen. Das spezielle Material (GFK = Glasfaserkunststoff) ist widerstandsfähig und optimal für den Außeneinsatz.

Ist so eine Wanne einmal gefunden, müssen die dafür nötigen Abmessungen an einer geeigneten Fläche markiert werden – am besten mit Stahlstangen. Anschließend kann man anfangen, die entsprechende Tiefe dafür auszuheben. Das klappt am besten mit einem geliehenen Mini-Bagger oder mithilfe eines Dienstleisters. Achtung: Bei einer Tiefe von über 50 Zentimetern muss eine statische Berechnung durchgeführt werden. Hierfür braucht es gegebenenfalls Fachpersonal. Bei bestimmten Böden kann außerdem ein Fundament oder eine Verdichtung nötig sein.

2. Wanne einsetzen und Umgebung verkleiden

Eine Grundfläche für den Pool ist schnell ausgehoben, die Wanne ebenso schnell eingesetzt. Für das richtige Pool-Feeling sollte die Außenfläche aber noch mit Platten belegt werden. Es lohnt sich, hier mit dem Platz so großzügig wie möglich umzugehen. Vielleicht sollen in unmittelbarer Umgebung zum Pool noch ein paar Liegestühle oder gar eine Grillfläche Platz haben? Manche Poolbesitzer gehen auch gleich dazu über, Trittflächen vom Pool bis zum Hauseingang zu legen.

Das dauert zwar insgesamt etwas länger, macht im Sommer aber umso mehr Freude, da man auf dem Weg zum Pool nicht mit den Füßen über Erde oder Wiese laufen muss und demnach auch weniger Dreck ins Wasser schleppt. Bevor der Pool in Betrieb genommen werden kann, sollten sich die frisch gebackenen Poolbesitzer auch um eine Abdeckung kümmern. Diese schützt vor Verunreinigungen und spart einem bestenfalls eine umfangreiche Reinigung vor der Befüllung mit Wasser.

3. Wasser einfüllen und desinfizieren

Wenn der Pool eingesetzt und ordentlich verkleidet ist, geht es ans Eingemachte: Nun kann Wasser eingefüllt werden. Ein handelsüblicher Gartenschlauch reicht hier aus, auch wenn selbst Pools mit kleinerem Fassungsvermögen durchaus eine Weile brauchen, bis sie vollständig aufgefüllt sind. Wichtig bei Außenpools: Eine ausreichende Desinfizierung des Wassers. Normalerweise bietet sich hier ein Chlorkonzentrat an, dass im Verhältnis zur Wassermenge dazugegeben werden kann.

Wer auf Chlor allergisch reagiert, kann aber auch auf Aktivsauerstoff zurückgreifen. Dieser ist weniger aggressiv und daher auch weniger wirksam gegen Algen und Bakterien, reicht aber aus, um das Badewasser einige Tage sauber zu halten.

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