Gartenhaus winterfest machen: Worauf muss man achten?

In vielen deutschen Gärten findet man sie, die Holzgartenhäuser. Manchmal sind es eher Schuppen, die zum Einlagern von Gartenwerkzeugen, Sitzgarnituren oder zum Überwintern von Pflanzen genutzt werden. Oft handelt es sich bei den Gartenhäuschen aber auch um Rückzugsorte der Eigentümer – ein Raum, der Platz für Hobby, Entspannung oder ein Stück Alltag bietet.

Je schöner und hochwertiger ein Gartenhaus aus Holz, desto teurer ist es in der Regel. Wer in so etwas investiert, sollte seinen Schatz natürlich auch hegen und pflegen. Da Holz ein Naturmaterial ist, ist es bestens für Wind und Wetter gerüstet, dennoch sollte man sein Gartenhaus winterfest machen, damit es möglichst lange dicht, schön und sauber bleibt.

Das Gartenhaus auf den Winter vorbereiten

Hochwertige Holzgartenhäuser wie die von Pineca.de bieten Gartenfreunden alles, was sie brauchen: verschiedene Größen und Grundflächen, unterschiedliche Dacharten, Designs und Holzsorten sorgen für eine große Auswahl. Und es lohnt sich, solch ein Prachtstück auf den Winter vorzubereiten. Das ist nicht viel Arbeit und sorgt dennoch dafür, dass das Holz so lange wie möglich schön bleibt. So wird das Gartenhaus zur langlebigen Investition.

Auf Schäden überprüfen

Mit der Vorbereitung auf den Winter kann man bereits dann beginnen, wenn man auch den restlichen Garten winterfest macht. Eile ist dabei nicht geboten, solange man darauf achtet, vor dem ersten Nachtfrost zu handeln. Frost kann im Holz Schäden anrichten. Je besser man es also schafft, die Belastung durch Frost zu reduzieren, desto gesünder und langlebiger bleibt das Holz. Im ersten Schritt überprüft man sein Gartenhaus auf Schäden. Gibt es undichte Stellen? Ist eine Bohle gebrochen? Oder scheint irgendein Element nicht mehr stabil genug zu sein? Findet man einen Schaden, sollte man diesen unbedingt vor dem Winter ausbessern, denn der Frost könnte diesen verstärken, so dass im nachfolgenden Frühjahr eine weitaus größere Reparatur nötig wird.

Das Wasser abstellen

Ein Gartenhaus ist für viele Menschen ein Rückzugsort, der einige Annehmlichkeiten bietet, beispielsweise Strom und Wasser. Aufgrund der mangelnden Isolierung der Wasserleitung im Garten und im ungedämmten Holzhaus empfiehlt es sich, das Wasser über die Wintermonate hinweg abzustellen und die Leitung leerlaufen zu lassen. Gefriert das Wasser in der Leitung, kann das nämlich zu einem Rohrbruch führen.

Gut isolieren

Da Gartenhäuser in aller Regel nicht gedämmt sind, sollte man sie vor Wintereinbruch isolieren – vor allem natürlich dann, wenn man plant, auch im Winter Zeit darin zu verbringen. Aber auch, wenn Pflanzen im Gartenhaus überwintern sollen. Das Isoliermaterial kann man je nach Budget und Geschmack an der Innenwand anbringen oder hinter einer Zweitwand verstecken.

Das Gartenhaus im Winter heizen

Nicht jeder hat die Möglichkeit, sein Gartenhaus zu heizen. Wer eine Heizung im Gartenhaus hat, sollte aber das Geld in die Hand nehmen, um das Gartenhäuschen zumindest ein wenig zu heizen. Da Holz sich durch Wärme- und Kälteeinwirkung ausdehnen und zusammenziehen kann, bedeuten massive Temperaturunterschiede natürlich eine umso größere Belastung dafür. Wer es schafft, die Temperatur im Gartenhaus auch im Winter einigermaßen stabil zu halten, trägt aktiv zur Langlebigkeit des Holzes bei und schützt es vor Rissen.

Ab und zu lüften

Da Holzhäuser eine gute Durchlüftung bieten, ist die Gefahr von Schimmelbildung an der Bausubstanz relativ gering. Dennoch sollte man die Luftzirkulation auch im Winter durch regelmäßiges Lüften verbessern. So schützt man nicht nur das Holz selbst, sondern auch die Gegenstände, die den Winter über im Gartenhäuschen lagern. Das Lüften trägt außerdem zum Wärmeaustausch bei und hilft, die Temperatur stabiler zu halten.

Schnee auf dem Dach checken

Schnee kann sehr schwer sein, vor allem dann, wenn es sehr nass ist und in Massen fällt. Gartenhaushersteller wie Pineca achten selbstverständlich auf eine solide Tragkraft der Dächer. Dennoch sollten Gartenhausbesitzer nach Schneefällen regelmäßig kontrollieren, wie viel Schnee sich auf dem Dach befinden. Es lohnt sich, diesen zu entfernen – einerseits natürlich, um die Kältebelastung vom Holz zu nehmen. Andererseits aber auch, um das Dach vor Schäden zu schützen. Das Risiko von Schäden am Dach durch Schnee liegt bei Pultdächern aufgrund der Bauweise meist höher als bei Giebeldächern – Kontrolle schadet aber auch beim Giebeldach Gartenhaus nicht.


Bildquelle Titelbild:

  • Brinja Schmidt/shutterstock.com
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