Berufsbekleidung: Funktionalität, Schutz und Visitenkarte

Zahlreiche Berufe erfordern eine spezifische Berufskleidung. Im Gesundheitswesen, der Forstwirtschaft, dem Handwerk und anderen Branchen schützt Berufs- und Sicherheitskleidung vor berufsbedingten Gefahren. Das Job-Outfit soll nicht nur funktional, praktisch und bequem sein, sondern auch modisch.

Berufsbekleidung: Sicherheit und Funktionalität

Im Grunde bezeichnet der Begriff Berufskleidung jede Art von Kleidung, die für bestimmte Berufe gefertigt wird. Gewisse Arbeiten erfordern spezielle Schutzmaßnahmen wie Berufsbekleidung, die beispielsweise vor Hitze und Flammen oder gegen die Gefahren, die von einem elektrischen Lichtbogen ausgehen, schützt. Da jedes Gewerbe unterschiedliche Ansprüche stellt, muss Berufskleidung auch funktionell und bis ins kleinste Detail durchdacht sowie mit entsprechenden Features ausgestattet sein.

Für Handwerker ist z. B. eine sinnvolle Taschenkonstruktion bei Arbeitsjacken oder -hosen wesentlich. Bei Schreinern ist es wichtig, dass dem Eindringen von Spänen in die Taschen vorgebeugt wird, während es im Automobil- und Montagebereich darauf ankommt, Bauteile vor Kratzern durch Verschlüsse zu schützen. Egal ob Handyfächer, Hammerschlaufen, Sicherheitstaschen, Zollstocktaschen oder Kniepolstertaschen, die komplette Ausstattung muss sorgfältig geplant und durchdacht angeordnet sein.

Professionelle Berufskleidung muss auch perfekt passen und bequem sitzen, damit die entsprechende Arbeit optimal ausgeführt werden kann. Größe und Passform sind dabei entscheidend, weshalb Qualitätsanbieter unterschiedliche Schnitttypen sowie Sondergrößen anbieten. Zum Schutz vor berufstypischen Gefahren muss Berufskleidung zudem gesetzlichen Normen entsprechen. Meist wird Berufskleidung auch mit dem Firmenlogo versehen, unterstreicht das einheitliche Bild nach innen wie außen und sorgt für einen professionellen Auftritt.

Berufskleidung versus Schutzkleidung

Bei Berufskleidung muss es sich nicht zwingend um Schutzkleidung handeln. Berufskleidung für Kellner gilt beispielsweise als typische Berufskleidung, dient jedoch nicht dem unmittelbaren Schutz vor Gefahrenquellen. Flammenhemmende Berufskleidung oder Schnittschutzkleidung sind dagegen eindeutig als Schutzkleidung erkennbar. Schutzkleidung ist für gewisse Berufsgruppen gesetzlich vorgeschrieben, weshalb sie auch als Berufskleidung gilt. Schutzkleidung ist also eine spezielle Kategorie von Berufskleidung.

Was sollte man bei der Auswahl von Berufskleidung beachten?

Auch bei der Auswahl der Berufskleidung gilt, dass sich gute Planung auszahlt. Folgende Aspekte sollten dabei Beachtung finden:

  • Funktionalität: Im Mittelpunkt steht die Frage, welche Tätigkeiten ausgeübt werden und welche Konsequenzen sich daraus für die Kleiderwahl ergeben. Wird vorwiegend draußen gearbeitet, sind Wetterschutz und atmungsaktive Materialien wichtig. Für laufend benötigte Werkzeuge sollen die nötigen Taschen vorhanden sein. Hellere Kleidung schafft Vertrauen, während dunkle, strapazierfähige Materialien dort zum Einsatz kommen, wo Mitarbeiter Verschmutzungen ausgesetzt sind.
  • Image: Ein gepflegtes und einheitliches Erscheinungsbild vermittelt Professionalität und sorgt für einen Wiedererkennungswert.
  • Schutzfunktion: Sind die Mitarbeiter Gefährdungen ausgesetzt, braucht es spezielle Schutzkleidung. Reflektoren sorgen beispielsweise für Sichtbarkeit, Knieschutz oder hitzebeständige Materialien schützen vor Verletzungen.
  • Akzeptanz: Mitarbeiter sollen sich in ihrer Berufskleidung wohl fühlen. Es ist sinnvoll, sie in die Auswahl mit einzubeziehen und zu berücksichtigen, welche Features und Funktionalitäten ihnen wichtig sind.
  • Kosten: Selbstverständlich spielen auch budgetäre Überlegungen eine Rolle. Oft zahlt es sich aus, Berufskleidung zu mieten, statt zu kaufen.

Bildquelle Titelbild:

  • kuzmaphoto/shutterstock.com
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