Vegetation auf den Kanarischen Inseln in Naturparks vor Ort entdecken

Die Vegetation der Kanarischen Inseln ist einzigartig und weist vor allem in den Naturparks und Nationalparks einige Pflanzen auf, die in keinem anderen Teil der Welt wild vorkommen. Obwohl sich die klimatischen Bedingungen stark von denen in Deutschland unterscheiden, finden Hobbygärtner auf den Kanarischen Inseln auch Inspirationen für die Bepflanzung des eigenen Gartens oder Wintergartens.

Die Vegetation der westlichen Kanarischen Inseln

Auf den westlichen der Kanarischen Inseln wie Gran Canaria, La Gomera, Teneriffa und La Palma unterscheidet sich die Vegetation je nach Inselregion. Die südlichen und westlichen Inselteile sind meistens eher steppenartig und daher Standort von Pflanzen, die auch mit wenig Wasser auskommen. Hierzu zählen vor allem Agaven, Kakteen und Euphorbien. Trotzdem findet man in diesen Inselbereichen auch einzelne Palmenhaine. Möchte man sich etwas mehr Zeit zum erkunden der regionalen Flora und Fauna nehmen, bietet sich als Unterkunft ein Hotel auf Gran Canaria unweit des Naturparks Dunas de Maspalomas an.

Von hier aus kann man zu Tagesausflügen in den beeindruckenden Naturpark aufbrechen und je nach Jahreszeit verschiedene heimische Pflanzenarten entdecken. Der Nordosten der Inseln ist regenreicher und weist daher eine üppige Pflanzenwelt auf. Markant ist hier besonders die Kanarische Kiefer. Pflanzenliebhaber sollten sich den Nationalpark Caldera de Taburiente auf La Palma, den Nationalpark Garajonay auf La Gomera und den Nationalpark El Teide auf Teneriffa nicht entgehen lassen.

Typische Vegetation auf den östlichen Kanarischen Inseln

Die östlichen Inseln der Kanaren Fuerteventura und Lanzarote sind besonders niederschlagsarm. Das wirkt sich selbstverständlich maßgeblich auf die Vegetation vor Ort aus. Lanzarote ist zudem geprägt von einer Lavalandschaft, auf der nur wenige Pflanzenarten wachsen können. Vor allem Flechten prägen hier das Landschaftsbild. Ein sehenswerter Naturpark der Insel ist der Nationalpark Timanfaya. Die zumeist sandigen Böden auf Fuerteventura sind der Lebensraum von kanarischen Palmen, Dattelpalmen, dem Feigenkaktus, Geissklee, Farnen und einigen Agavenarten. Highlights unter den Naturparks auf Fuerteventura sind der Parque Natural de Jandia und der Parque Natural de las Dunas de Corralejo mit seiner legendären Wanderdüne.

Unser Reisetipp: Vegetation der Kanarischen Inseln im Frühling

Wer sich die typische Vegetation der Kanarischen Inseln vor Ort ansehen und dabei möglicherweise Inspirationen zur eigenen Gartengestaltung sammeln möchte, der erlebt die größte Blütenpracht im Frühling. Dieser beginnt bereits Mitte Februar und erstreckt sich über den gesamten März. Jetzt stehen viele Pflanzen in üppiger Blüte und sattem Grün, was die Landschaften und vielen Naturparks zu einem einzigartigen Ort für Pflanzenliebhaber macht.

Bildquelle Titelbild:

  • Pav-Pro Photography Ltd/shutterstock.com
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