Nasssauger: Die praktische Haushaltshilfe im Check

Nasssauger wurden früher hauptsächlich bei der industriellen Reinigung eingesetzt, haben sich aber inzwischen aufgrund ihrer zunehmend kompakteren Bauweise sowie ihres gesunkenen Preisniveaus als nützliche Haushaltshelfer etabliert. Da sie auch Flüssigkeiten und feuchten Schmutz aufsaugen, sind sie nicht nur für den Innenbereich, sondern auch auf der Terrasse oder im Garten einsetzbar.

Was ist ein Nasssauger?

Bei diesem Multigerät, auch als Trocken Nasssauger bezeichnet, handelt es sich um eine Kombination aus Staubsauger und Nass-Reinigungsgerät. In seiner technischen Grundstruktur unterscheidet sich ein Trocken-Nasssauger kaum von einem herkömmlichen Staubsauger. Der wesentliche Unterschied besteht darin, dass ein Nasssauger nicht nur trockenen Staub und Schmutz beseitigt, sondern auch Flüssigkeiten und feuchten Schmutz aufsaugt und während des Saugvorgangs in einem speziellen Auffangbehälter aufnimmt. Bei einem herkömmlichen Staubsauger wird die gefilterte Umgebungsluft zum Motor weitergeleitet, um diesen zu kühlen.

Nass- und Trockensaugern sind so konstruiert, dass die eingesaugte Flüssigkeit keine Auswirkungen auf den Motor haben kann, da die feuchte Luft abgeriegelt wird und nicht in den Innenbereich des Nasssaugers gelangen kann.

Vor- und Nachteile eines Nasssaugers

In Sachen Leistung haben viele Nasssauger gegenüber herkömmlichen Staubsaugern die Nase vorn. Hobbybastler und -gärtner schätzen ihre Einsatzmöglichkeiten im Garten, in der Garage oder in der Werkstatt. Hier ihre wichtigsten Vor- und Nachteile:


Vorteile von Nasssaugern

  • Nasssauger sind mit und ohne Beutel nutzbar und können sowohl trockenen Schmutz wie auch Flüssigkeiten und feuchte Verunreinigungen aufnehmen.
  • Auch Teppichböden lassen sich mit einem Nasssauger wunderbar reinigen, indem man zuvor den Reinigungsschaum aufträgt und diesen nach der angegebenen Einwirkzeit mit dem Nasssauger absaugt.
  • Nasssauger verfügen über ein großes Fassungsvermögen und sind besonders robust. Damit sind sie auch für grobe Arbeiten in der Werkstatt, der Garage oder dem Garten sowie für Renovierungsarbeiten konzipiert.

Nachteile von Nasssaugern

  • Nasssauger sind relativ laut und im Vergleich zu klassischen Staubsaugern weniger wendig.
  • Der Auffangbehälter muss nach der beutellosen Nutzung gereinigt werden.

Was sollte man beim Kauf beachten?

Das Angebot am Markt ist breit, die Geräte unterscheiden sich in Robustheit, Ausstattung, Leistung, Zubehör und Preis. Folgende Punkte sollte man beim Kauf beachten:

  • Größe es Auffangbehälters: Die Größe sollte auf den Verwendungszweck abgestimmt sein. 30 Liter Fassungsvermögen sind für gröbere Einsätze praktisch, es ist aber zu bedenken, dass man für die Entsorgung der Flüssigkeit den Behälter anheben muss.
  • Länge von Schlauch und Stromkabel: Speziell, wenn man im Garten oder im Keller große Flächen bearbeiten möchte, sollte man auf eine ausreichende Länge von Saugschlauch und Stromkabel achten, damit man auch schwer zugängliche Stellen gut erreicht und nicht ständig die Steckdose wechseln muss.
  • Stabilität, Leichtgängigkeit und praktische Entleerung: Damit sich die Arbeit mit dem Nasssauger angenehm gestaltet, sollte man auf eine robuste Bauweise, leichtgängige Rollen und eine einfache, praktische Entleerung achten.

Bildquelle Titelbild:

  • Andrey_Popov/shutterstock.com
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