DIY ist im Trend: Checkliste für angehende Heimwerker

Gerade in der Krise ist man immer wieder froh, wenn man in bestimmten Bereichen nicht auf externe Dienstleister angewiesen ist. Heimwerker können Probleme im Haus oft ohne Hilfe lösen. Wer sich jetzt noch schnell das nötige Können und Wissen aneignen möchte, sollte einen Blick auf die nachfolgende Liste werfen.

Was braucht ein Heimwerker?

Mit der Vorbereitung ist es so eine Sache: Wenn man nicht weiß, worauf man sich vorzubereiten hat, ist man immer erst hinterher schlauer. So ging es auch vielen Menschen, als dieses Frühjahr das Coronavirus über Deutschland hereinbrach. Plötzlicher Wasserschaden an der Decke? „Sorry, unsere Telefone sind derzeit nicht besetzt.“ Zwar sind Hausverwalter dazu angehalten, im Notfall immer einen Service-Dienstleister bereitzustellen. Es kann in einer Situation wie der jetzigen aber auch durchaus sinnvoll sein, selber anzupacken. In diesem Sinne ist es also nie zu früh, sich für den Ernstfall vorzubereiten. Je mehr man selber kann, desto weniger wahrscheinlich gelangt man in eine missliche Lage.

Daher: Werkzeug aufstocken! Leider scheitern die meisten Heimwerk-Versuche schon an den fehlenden Utensilien, selbst wenn das Geschick dafür da gewesen wäre. Weil wir in einer Wegwerf-Gesellschaft leben, reparieren wir nicht mehr so gern und auch nicht mehr so oft. Ein umfangreicher Werkzeugkasten oder gar ein Schuppen oder ein Heimwerkerkeller erscheint vor diesem Hintergrund recht überflüssig. Die derzeitige Krise hat aber gezeigt, wie wichtig es sein kann, ein paar essenzielle Dinge im Haushalt zu haben.

Wer beim Thema Werkzeug schon lange nicht mehr up to date ist, sollte sich einmal auf heimwerk.co umschauen und sich einen Überblick über die neuesten Entwicklungen auf dem Markt für Werkzeug verschaffen. So zeigt ein aktueller Beitrag dort beispielsweise, mit welchen Tools man ein Gasventil montiert bzw. repariert – im Zweifelsfall ein lebenswichtiger Kniff.

Heimwerker-Tipp: Richtig bohren!

Wer nicht allzu häufig mit einer Bohrmaschine hantiert, wird seine Schwierigkeiten haben, ein wirklich gerades Loch zu bohren. Dabei ist es recht einfach, sich eine Hilfestellung zu bauen, mit der das gerade Bohren sehr viel leichter fällt. Man nehme einfach zwei übrige Holzstücke und schraube sie oder klebe sie rechtwinklig zusammen. Um einen besonders guten Winkel zu erzielen, sollte man die Holzstücke vorher an den Kanten gut abschleifen. Fertig ist die selbstgebaute Bohrhilfe! Diese kann man nun über einem Bohrloch anlegen und den Bohrer vorsichtig entlang der Winkelkante ansetzen. So wird das Loch garantiert gerade – wie bei einem echten Profi-Handwerker.

Wie wird man ein guter Heimwerker?

Zum richtigen Heimwerker wird man nur durch Übung. Leider treten die meisten Ernstfälle immer nur einmal auf, sodass man für die richtige Behebung des Problems genau eine Chance bekommt. Es kann daher durchaus sinnvoll sein, sich auf Heimwerker-Portalen umzuschauen und einige handwerkliche Tricks selbst beizubringen. Nicht immer muss erst etwas kaputt sein, damit man lernt, wie man es reparieren kann. Viele Dinge kann man beispielsweise auch vorsichtig auseinander- und wieder zusammenbauen, um ihre grundlegende Funktionsweise zu verstehen und um sich an die Arbeit mit den Einzelteilen zu gewöhnen.

Die meisten Projekte von Heimwerkern sind ohnehin keine „Rettungsarbeiten“, sondern Schönheitsreparaturen. Wer sich also im Heimwerken verbessern möchte, sollte sich ruhig einmal in der Wohnung umschauen und sich fragen: Was könnte man hier noch verbessern? Ein wackeliger Tisch, ein tropfender Hahn, eine vergilbte Tapete – in so ziemlich jeder Wohnung findet man irgendetwas, das dringend einmal ausgebessert werden müsste. Um auch wirklich geschickter zu werden, sollte man so wenig wie möglich auf Fertiglösungen vertrauen – auch wenn viele Händler für bekannte Haushaltsprobleme Lösungen anbieten, die ein Minimum an Montage erfordern.

Es kann sich lohnen, sich es hier absichtlich ein wenig schwerer zu machen, als notwendig gewesen wäre. Im akuten Notfall hat man nämlich keine Fertiglösung parat, sondern muss erfinderisch werden.

Überhaupt sollte man als guter Heimwerker immer auch ein wenig improvisieren können. Werkzeuge können zweckentfremdet, Materialien umgenutzt werden. Die cleversten Lösungen von Heimwerkern sind meist solche, die nicht „so gedacht“ waren. So wird der Heimwerker gleichzeitig auch immer ein wenig kreativer Schöpfer. Bevor man also das nächste mal die Fahrt in den Baumarkt antritt, kann es sich lohnen, sich einmal in der Wohnung ausgiebig umzuschauen: Was habe ich alles da? Kann ich mit mein Problem mit den vorhandenen Materialien vielleicht auch zufriedenstellend lösen? Gerade Laien werden überrascht sein, mit wie wenig man schon teilweise große Probleme lösen kann.

Bildquelle Titelbild:

  • smspsy/shutterstock.com
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