Carport mit Blechdach bauen: Darauf muss man achten

Ein Carport ist eine einfache, schnell umsetzbare und kostengünstige Möglichkeit, um ein Fahrzeug vor der Witterung in Form von Regen oder Schnee und vor Schmutz zu schützen. Im Zusammenhang mit Carports werden häufig Blechdächer genutzt, da auch sie sich schnell und kostengünstig bauen lassen und zudem sehr langlebig sind. Wie geht man beim Bau eines Carports mit Blechdach richtig vor? Auf diese Frage geben wir in unserem Ratgeber nützliche Tipps.

Carport mit Blechdach: Die Materialbeschaffung

Für den Bau eines Carports werden neben geeignetem Werkzeug verschiedene Materialien benötigt. Hierzu zählen robuste Eckpfeiler und Holzlatten für die Dachkonstruktion, Baumaterial für das Fundament und Blech für das Dach. Unter den verschiedenen Lösungen für ein Blechdach auf dem Carport haben sich Pfannenbleche aufgrund ihrer ansprechenden Optik und des geringen Eigengewichts durchgesetzt. Ein Beispiel hierfür sind die Pfannenbleche von Hoffmann, welche wahlweise aus Stahl oder Aluminium angeboten werden. Sie sind bei einer Breite von 110 Zentimetern in variabler Länge zwischen 50 und 650 Zentimetern erhältlich.

Standortwahl und Planung

Carports werden häufig in unmittelbarer Nähe zum Haus aufgebaut und befinden sich bestenfalls auf einem ebenen, nicht abschüssigen Untergrund. Bei der Planung der Dachgröße sollte berücksichtigt werden, dass das Dach idealerweise mindestens anderthalb Meter an allen Seiten über den Stellplatz des Fahrzeugs hinausragt. Dadurch ist dieses perfekt vor der Witterung geschützt. Sinnvoll ist es zudem, dass die Neigung des Dachs mindestens zehn Prozent beträgt. Dadurch können Regen-, Tau- und Kondenswasser optimal abfließen und es entsteht keine Staunässe. Sie würde langfristig das Material schädigen und dadurch die Nutzungsdauer des Carports deutlich reduzieren.

Carport mit Blechdach bauen: Anleitung

Für ein Carport wird zunächst ein Fundament benötigt. Üblicherweise nutzt man für die Montage der Stützpfeiler frostsichere Punktfundamente. Für das Herstellen eines solchen Fundaments muss mindestens ein Arbeitstag eingeplant werden. Je nach Gegebenheiten vor Ort kann diese Arbeit jedoch auch mehr Zeit in Anspruch nehmen, wenn beispielsweise zunächst Bodenmasse abgetragen und begradigt werden muss. Sobald das Fundament fertig ist, werden die vier Eckpfosten montiert. Auf diese wird anschließend die Dachkonstruktion gesetzt. Sie besteht üblicherweise aus einem Dachrahmen mit Quer- oder Längsstreben.

Abschließend wird die Dachkonstruktion des neuen Carports mit den Pfannenblechen verkleidet. Hierbei ist exaktes Arbeiten für die spätere Funktionalität des Carportdachs wichtig. Um entstehendes Kondenswasser abzuleiten oder aufzufangen, kann man einerseits seitlich am Dach Ablaufrinnen montieren. Andererseits ist eine Verkleidung des Blechdachs auf der unteren Seite mit Antikondensmatten und Vliesen möglich.

Den Aufbau eines solchen Carports kann man mit etwas handwerklichem Geschick innerhalb eines Arbeitstages erledigen. Deutlich einfacher gehen die Montagearbeiten von der Hand, wenn man mindestens einen Helfer hat. Optional lässt sich für einen höheren Nutzungskomfort abschließend noch eine Beleuchtung im Carport oder im direkten Umfeld installieren.


Bildquelle Titelbild:

  • klikkipetra/shutterstock.com
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