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| Plastik-Topf mit Kieselsteinen als Drainage | Anzuchterde mit viel Sandanteilen | Topf mit Erde gefüllt und gut gewässert |
| Welche
Vermehrungsmethode man auch anwendet, immer wieder ist man von Pflanzen in
ausschließlicher Freilandkultur abgesehen, während der Lebensdauer einer
Pflanze aufs Eintopfen oder Umtopfen angewiesen. Dies gilt besonders für
Pflanzen, die unter Glas ( Treibhaus ) gezogen und nie im Freien
ausgepflanzt werden. Man sollte schon der Art und Weise, wie man einen Topf mit Erde füllt, besondere Aufmerksamkeit schenken. Das Schlimmste, was man einer Jungpflanze antun kann, ist, sie in einen Topf ohne funktionierende Dränage zu pflanzen. Die Pflanzen vertragen viel, nur keine stagnierende Nässe und verschlämmte Erde an den Wurzeln. Deshalb muss das Wasser durch Abzuglöcher unten im Topf gut ablaufen können. Außerdem muss die Erde stets genügend Luft und Sauerstoff zum Atmen der Wurzeln enthalten. Die Erde darf sich nie so stark absetzen, das sie eine feste Masse bildet. Anderseits darf sie auch nicht so locker sein, dass die Wurzeln mit den Erdteilchen nicht genügend in Berührung kommen. Voraussetzung einer für die jeweilige Pflanzenart geeigneten, guten Erdmischung |
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| Umtopfen einer | Pflanze in einem größeren | Topf |
| Wenn man vermutet, dass eine Pflanze für ihren Topf zu
groß geworden sei und umgesetzt werden müsse ,so prüfe man
zunächst ob die Pflanze den Ballen schon durchwurzelt hat oder
nicht. Dazu stützt man mit einer Hand den Ballen, wobei man die Pflanze
zwischen die Finger nimmt, dreht dann den Topf um, und lässt den
Wurzelballen vorsichtig in die Hand rutschen. In dem Fall das die Wurzeln
den Ballen völlig durchzogen haben, muß die Pflanze in einem größeren
Topf, mit frischer Erde gepflanzt werden. In den neuen Topf gibt man zunächst Kieselsteine oder Tonscherben für die Dränage und darüber etwa 2-3 cm erde. Auf diese Unterlage stellt man den Wurzelballen der Pflanze und füllt nun ringsherum den zwischen Topfwand und Wurzelballen verbleibenden Raum lückenlos mit weiterer Erde. Man soll nicht zu locker eintopfen, da sonst das Gießwasser nur an der Seite in der neuen Erde durchläuft und die Wurzeln im Ballen nicht erreicht. Wenn die Wurzeln im Innern des Ballens fest ineinander sind, kann man sie vor dem Eintopfen etwas lockern, so dass sie gleich in die neue Erde hineinragen und leichter in sie hineinwachsen können. |