Das Einrollen des Wickels in das Deckblatt |
| Ausschneiden des Deckblattes | Deckblatt schräg gerollt | Fast fertig gerollt |
| Um geeignete Deckblätter für Zigarren herzustellen, muss
schon bei der Ernte (vorreife Tabakblätter vom oberen Teil der
Tabakpflanze ) darauf geachtet werden. Dann
müssen die zukünftigen Deckblätter langsam mit genügend Feuchtigkeit
getrocknet und Fermentiert werden. Sie müssen geschmeidig und fast
seidig sein. Nach einigen versuchen hat es bei mir geklappt. Für die
Deckblätter verwendete ich Havanna Tabak, die besonders
dafür geeignet sind. Vor den zuschneiden des Deckblattes werden die
Tabakblätter einen Tag in ein feuchtes Handtuch geschlagen, damit sie
geschmeidig sind. Je nach Größe des Tabakblattes bekommt man mehrere
Streifen geschnitten. Die Hauptrippe wird Rausgeschnitten. Der Wickel wird auf ein Brett gelegt und der Anfang des Deckblattes wird an dem Ende mit Zuckerwasser oder einen Lebensmittelkleber angeklebt. Nun dreht man das Deckblatt spiralförmig um den Wickel bis zum Ende und klebt dieses auch wieder fest. Falls das beim ersten mal nicht funktioniert kann dieses auch mehrmalig wiederholt werden. Wenn die Fingerfertigung besitzt kann mit dem überhängenden Deckblatt die Zigarrenspitze formen. Nun kommt die fertige Zigarre in die Pressform, wo sie öfter um 90 Grad gedreht wird, damit keine Pressspuren bleiben. |
| Der fertige Wickel kommt in die Zigarrenpresse | Mit Schraubzwingen gehalten | So soll die Zigarre dann brennen |
| Für nicht geübte wird die Zigarre an beiden Enden mit einen scharfen Messer glatt geschnitten. Nun kommt die fertige Zigarre in die Zigarrenpresse. Dort sollte sie mehrere Stunden bleiben und öfter gedreht werden, damit sie eine gute Form und keine Pressspuren erhält. |