Vorbereitung zum Schneiden von Tabakblätter |
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| Diese Strunk müssen entfernt werden | Mit einem scharfen Messer wird der Strunk entfernt | Ein glatter Schnitt |
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1. Vorbereitung der Tabakblätter: Um einen gleichmäßigen Feinschnitt zu erhalten, müssen
die Tabakblätter die richtige Feuchtigkeit besitzen. Wenn die Blätter
in der Hand brechen, sind sie zu trocken. Zu trockene Blätter können
auf verschiedene Weise "griffig" gemacht, also richtig angefeuchtet
werden: |
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| Die Vorbereitung zum schneiden | Die Tabakmaschine im Einsatz | Die Tabakblätter müssen feucht sein beim schneiden |
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Schneiden und Schnittarten Ein weiterer wichtiger Schritt in der Tabakaufbereitung ist das "Schneiden". Dies erfolgt heutzutage maschinell. Und doch entdeckt man hier und da, für ganz besondere Mischungen, noch einen "Schwanenhals" (Wiegemesser), das traditionelle Tabakschneidemesser. Der Schnitt ist im Übrigen ein Qualitätsmerkmal und äußerst wichtig im Hinblick auf die Pfeife, in der er später zum Einsatz kommt. Je gröber der Schnitt, desto zaghafter das Glimmverhalten. Eine guter Mischung entfaltet sein Geschmacksvolumen in ganzer Breite. Nach dem Schneiden wird das Tabakgut erneut getrocknet, um seine Feuchtigkeit auf etwa 15 % zu reduzieren. Danach ist es an der Zeit für, die Veredelung mit
köstlichen Aromen: exotische Fruchtextrakte, Rum und Whisky, Pflaumen,
Zimt und süße Vanille. Mit dem Veredlung erhält die Mixtur ihre
charakteristische "Duftnote", die sich beim Rauchen als feine
"Raumnote" mitteilt.. Die bekannten Schnittarten und -breiten: Krüllschnitt: 1,5 bis 2,25 mm Mittelschnitt: 2,25 bis 3,5 mm Grobschnitt: Über 3,5 mm |
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| Grob und Feischnitt | Der Tabak (Grobschnitt) nach den ersten Schnitt | Der Feinschnitt |
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Was ist was?
(1) Virginia: Ursprünglich nur in Virginia, USA, beheimatet, wächst
diese berühmte Tabaksorte heute in allen wichtigen Anbaugebieten. Seine
goldgelben Blätter haben einen leichten, süßen Charakter. Die besten
Virginia-Tabake kommen direkt aus Virginia, Brasilien, und Zimbabwe. Sie
werden dort in beheizten Schuppen heißluftgetrocknet. (2) Burley: Aus verschiedenen Tabakanbaugebieten kommend, gibt
dieser luftgetrocknete Tabak
vielen Mischungen den weichen, süßaromatischen
Geschmack. Die rötlich-braunen Blätter haben
einen leichten Kakaoduft und nehmen durch ihren schaumigen
Charakter die Aromastoffe besonders gut auf. Der beste White
Burley wächst in Kentucky und Tennessee, USA. (3) Kentucky: Angebaut
in Kentucky. Durch seine aromatische und kräftige
Würze, wird er gern als Beimischung verwendet. Der darkfired
Kentucky wird als grünes Blatt über schwelender Glut von
Hickory-Holz getrocknet. Dadurch erhält er seine typische,
rauchige Note und sein mittelschweres Aroma. (4) Orient: Die kleinblättrige, gelblich-grüne Tabaksorte
wird nur im östlichen Mittelmeerraum
angebaut. Das begrenzte Anbaugebiet, ihre
Kleinwüchsigkeit, ihr edles Aroma und die aufwendige Bearbeitung
machen sie kostspielig. Die begehrten, sonnengetrockneten
Blätter sind reich an ätherischen Ölen. Dadurch brennt der
Tabak langsam und gleichmäßig
ab. (5) Für Beimischungen: Luftgetrocknete Tabake aus Maryland sind luftig und süß. Latakia und Périque geben als dunkle Würztabake eine sehr eigene Note. Der Latakia wird über schwelender Glut aus speziellen Hölzern geräuchert. Die grünen Blätter des Périque reifen über einen längeren Zeitraum in Holzfässern heran. |