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| Gartenerde | Braunerde | Schwarzerde |
Bodenarten:
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| pH- Werte im Boden Vom pH- Wert hängt u. a. die Mobilisierung von Nährstoffen, die Mineralisierung von Humusstoffen und das Keimverhalten der Pflanzen ab. Kümmern Ihre Stauden oder will Ihr Gemüse einfach nicht wachsen, dann könnte es an der Erde liegen. Der Boden setzt sich aus vielen verschiedenen Komponenten zusammen, die Einfluss auf das Pflanzenwachstum ausüben. Einige dieser Faktoren lassen sich mit Hilfe einer Bodenanalyse bestimmen. Sie wird am besten im Frühjahr vor der Pflanzsaison durchgeführt. Oftmals sind alle Nährstoffe im Boden enthalten, können aber von den Pflanzenwurzeln nicht aufgenommen werden. Hier spielt der pH-Wert, der den Säuregehalt des Bodens angibt, eine große Rolle. Ist der pH-Wert sehr niedrig (z.B. pH 4), können wichtige Nährstoffe wie Magnesium, Kalium und Bor nur noch schwer aufgenommen werden, während giftiges Aluminium freigesetzt werden könnte. Andererseits bewirkt ein zu hoher pH-Wert um pH 8 (alkalischer Boden, hoher Kalkgehalt) eine Unterversorgung mit Eisen und Magnesium. Um selbst den pH-Wert zu prüfen, können Sie Test-Sets im Fachhandel erwerben. Jedoch ist eine exakte Analyse eher durch eine Laboruntersuchung gewährleistet. Ein saurer Boden kann durch Kalkgaben verbessert werden. Ein Zuviel an Kalk im Boden ist dagegen schwer zu regulieren. Zu jeder Bodenart gibt es zwar angepasste Pflanzen (saure Bodenreaktion: Kartoffeln, Himbeeren und Preiselbeeren; schwach-alkalische Bodenreaktion: Möhren, Tomaten). Jedoch entwickeln sich die meisten Gemüsearten in einem Bereich zwischen pH 6 bis 7 am besten. Einige Nährstoffe sind im Gartenboden meist eher zuviel als zu wenig enthalten. Erfahrungsgemäß ist auf den Gemüsebeeten der Phosphor- und Kaliumgehalt so hoch, dass die Versorgung der Pflanzen mit diesen Nährstoffen über Jahre ausreicht. In diesem Fall stellt man die Kompostgaben ein und verwendet keine Mehrnährstoffdünger mehr (z.B. Blaukorn). Stattdessen greift man lieber zu reinen Stickstoffdüngern wie Hornmehl, Horngries oder Kalkammonsalpeter. Der Kompost kann auf Staudenbeete und unter Gehölze verteilt werden (1 – 3 l/m²). Der Gehalt an Stickstoff wird in den „normalen“ Bodenuntersuchungen nicht analysiert. Der Stickstoffwert variiert in Abhängigkeit von Bodenleben und Temperatur. Selbst während des Versands einer Bodenprobe ohne Kühlung würde sich der messbare Stickstoffgehalt noch verändern, so das keine sicheren Düngeempfehlungen gegeben werden können. Es gibt viele verschiedene Bodenprobesets im Handel .Man kann aber auch bei einigen Firmen Bodenanalysen anfertigen lassen, die natürlich viel genauer sind. Den pH Wert sollte aber öfters festgestellt werden lassen. Oft ist der verkehrte pH Wert ein Grund, dass bestimmte Pflanzen nicht richtig gedeihen. Auch sollte man daran denken, wenn man mit viel Regenwasser gießt, das in Regenwasser kaum Kalk vorhanden ist. Das kann besonders wichtig für das Gießen in Treibhäusern sein.! Kalkgehalt des Bodens öfter messen. |
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| Destilliertes Wasser | Kaffeefilter | Indikatorpapier |
pH- Wert Bestimmung des Bodens durch IndikatorpapierUniversal- Indikatorpapier gibt es in in jeden Gartenhandel, aber oft
billiger in Apotheken zu kaufen. Man nimmt mehrere Bodenproben (von den
Stellen, wo man später pflanzen will ) aus 10- 20 cm Tiefe, mischt
die Proben zusammen und entnimmt davon 100 gr. Erde. Diese ist mit 100
ml Destillierten Wasser gut zu durchmischen. Danach filtert man diese
Erdmischung durch einen Kaffeefilter und taucht in das gefilterte Wasser
das Indikatorpapier ein. Nach etwas Wartezeit kann der pH Wert durch
Farbvergleich abgelesen werden. |
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| Indikatorpapier | pH- Wert 7 | Hier sind die Unterschiede größer |
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